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Dienstag, 11. Mai 2021

Zahlen, bitte


Im Januar liess Digitec Galaxus verlauten, 2020 einen Umsatz von 1,8 Milliarden Franken erzielt zu haben. Gewinn oder ähnliche Zahlen gibt der grösste Schweizer Onlinehändler traditionell nicht bekannt. Nun ist zum 20. Geburtstag ein erwartet werberisches Interview mit zweien drei drei Gründer erschienen: Oliver Herren und Florian Teuteberg. Aber nur eine Frage an Barbara Scherer von "20 Minuten": Welche genauen Einblick gewährt das Unternehmen nun erstmals in seine Geschäftszahlen?

Dienstag, 4. Mai 2021

So Gates mit der Stiftung weiter


Melinda French Gates und Bill Gates lassen sich scheiden. In einem Tweet haben sie klargemacht, dass es mit ihrer Stiftung weitergeht. Daher nur eine Frage an Jürgen Schmieder (eigentlich bei der "Süddeutschen Zeitung, hier aber beim "Tages-Anzeiger") vertreten, da der Tagi ja bekanntlich seit Jahren einen Deal mit der SZ hat: Warum dieses Clickbaiting im Teaser, zumal im Text keine Antwort auf diese Frage gegeben wird? 

Sonntag, 2. Mai 2021

Noch 5 Mal blättern, dann ist Interessenkonflikt

copp joos suter interview 20 minuten

"20 Minuten und Coop" sind seit langem ziemlich beste Freunde. Seit August 2020 erscheint die "Coopzeitung Weekend" freitags in der Pendlerzeitung. Erwartungsgemäss gibt es keine kritische Frage auf Seite 9. Daher nur eine Frage an Sandro Spaeth, Mitglied der Chefredaktion von "20 Minuten" und Autor des Interviews mit dem scheidenden Coop-CEO Joos Suter: Wie würden Sie einen Interessenkonflikt in einem Bild definieren?

Donnerstag, 29. April 2021

Die Compliance hat sich nach hinten geschoben

Silvia Aeschbach hatte auch schon bessere Zeiten. Dieses liebedienerische Interview hätte sie vor ein paar Jahren nicht machen müssen. Aber nur eine Frage an Priska Amstutz, die sich hier im eigenen Blatt zu ihrem belanglosen Buch "Das neue 40" interviewen lässt: Warum wird nur in einer ausklappbaren Box darauf hingewiesen, dass Sie Co-Chefredaktorin des "Tages-Anzeigers" sind?

Montag, 26. April 2021

Dieser Artikel ist nichts für schwache Presseratsnerven


Das weckt Erinnerungen an einen ähnlichen Fall bei Tamedia und Digitec Galaxus. Zur Erinnerung: "Brack Truck" ist eine Werbeserie. Sie wurde im Auftrag des gleichnamigen Onlinehändlers gedreht und läuft vor allem auf blick.ch. Warum kann man beim Blick nicht einmal den Moderatorennamen Sven Ivanic richtig schreiben? Davon abgesehen, nur eine Frage an Christian Dorer, Chefredaktor: Warum wird diese Werbung nicht gekennzeichnet? 

Sonntag, 25. April 2021

Knapp daneben ist auch vorbei


Nur eine Frage
an die Bildredaktion der "NZZ am Sonntag" sowie an Redaktor Andreas Schmid: Den Unterschied zwischen einem Fracht- und einem Passagierflugzeug, den kennen Sie schon, oder?

Urheberrechtsverletzung verharmlost

Nach dem Bundesliga-Spiel Eintracht Frankfurt gegen Bayer Leverkusen kam es zu Prügeleien unter Hooligans. Eintracht-Spieler Martin Hinteregger hat diese Schlägereien exklusiv im Interview mit dem "ZDF" verharmlost. Daher nur eine Frage an "Bild": Wenn man einen Videoschnipsel klaut, ist dessen Quelle dann immer "privat"?

Dienstag, 20. April 2021

Kalter Kaffee hinter der Paywall


Im Lead hat die NZZ "Deutschland" durch "Europa" ersetzt und das Aufmacherbild wurde ausgetauscht. Ansonsten ist es der gleiche langatmige Artikel über Udelv, den Korrespondent Alexander Demling schon acht Tage zuvor im deutschen "Handelsblatt" veröffentlicht hat. Schon anlässlich der Apple-Keynote im September fiel die "Neue Zürcher Zeitung" derart unangenehm auf. Daher nur eine Frage an Ressortleiterin Christiane Hanna Henkel und Chancal Biswas: Teilen Sie sich etwa - wie der "Tages-Anzeiger" mit der "Süddeutschen Zeitung" - (aber heimlich) Korrespondenten?

Samstag, 17. April 2021

Rehabilitierung der Redaktion Tamedia

darius rochebin sexuelle belästigung mobbing rts srf sex

"Wie immer ist es erschütternd, wenn ein Heiligtum fällt."

 "Dabei operierte er auch mit gefälschten Social-Media-Profilen."

"Wenn der Direktor nichts von kursierenden Vorwürfen gegen seine Kaderleute weiss, dann nur deshalb, weil er nichts wissen will. Er könnte deutlich signalisieren, dass er eine solche Störung des Arbeitsfriedens nicht duldet – und die Informationen würden automatisch zu ihm kommen. Nichtwissen ist Teil des Versagens."

Das sind nur ein paar Sätze aus einem Kommentar, den Claudia Blumer im November 2020 in einem Kommentar für die Redaktion Tamedia erschien. Wir erinnern uns: Gestern ist publik geworden, dass die Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen RTS-Moderator Darius Rochebin nicht haltbar sind. Oder wie es die SDA formuliert: "Die von der SRG eingesetzten unabhängigen Sachverständigen kamen nun zum Schluss, dass sich Rochebin keiner sexuellen Belästigung oder Mobbing schuldig gemacht habe."

Klar, "Le Temps" hatte berichtet. Blumer schrieb nur ab, verkaufte aber die Recherchen der Westschweizer Zeitung als Tatsachen, wie man oben sieht. Nun wäre es doch eigentlich an der Zeit für eine Entschuldigung. Pustekuchen! Kollege René Zeyer hat auf zackbum.ch alles Nötige zu Claudia Blumer geschrieben. Sie wechselt bekanntlich zu "20 Minuten" - wo ihr ständiger Niveau-Limbo nicht mehr auffallen wird.

Es kommt aber noch schlimmer: Rico Bandle, den man schon in seiner Zeit bei der "Weltwoche" nicht mehr ernst nehmen konnte, hat für die aktuelle "SonntagsZeitung" ein übles Stück Konzernjournalismus verfasst. Es geht um die Rehabilitierung Rochebins und dessen Vorgehen gegen "Le Temps". Zum Versagen Tamedias, für das Blumers oben erwähnter Kommentar nur ein Beispiel ist, kaum ein Wort. Bandle schreibt bloss "Sämtliche Medien, auch in der Deutschschweiz, stürzten sich auf die süffige Geschichte." Daher nur eine Frage an Rico Bandle: Hat Chefredaktor Artur Rutishauser Ihnen den Text vorgegeben?

Sonntag, 11. April 2021

Tote Hose bei der Recherche


Philippe Stalder hat für die "SonntagsZeitung" einen Artikel geschrieben, in dem er nachzuweisen versucht, dass Konsum von Internetpornos in der Schweiz seit dem Covid-19-bedingten Lockdown zugenommen  hat. Auf der Front ist von 20 Prozent die Rede. Woher kommt die Zahl? Von Pornhub. Das ist zwar einer der weltweit grössten Anbieter von Internetpornografie. Repräsentativ muss die Zahl trotzdem nicht sein. Es könnte nämlich beispielsweise sein, dass Pornhub zwar stark zugelegt hat, andere grosse Anbieter wie Xhamster oder YouPorn Nutzer verloren haben. Übrigens schlüsselt Pornhub den Zuwachs nicht nach Geschlechtern und Alter auf... Warum ist das wichtig?
In Stalders Artikel wird dann eine Studie aus der "Zeitschrift für Sexualforschung" zitiert, laut der jeder dritte Mann in der Schweiz seinen Pornokonsum als zu hoch einstuft. Das Datum der Studie wird nicht genannt, die Ausgabe auch nicht. Die Studie bezieht sich aber sicherlich vor auf die Zeit vor Corona. Denn im Artikel kommt nun die Zürcher Sexual- und Paartherapeutin Ursina Brun del Re zu Wort, die mutmasst, diese Zahl dürte im Lockdown gestiegen sein. Breiten Raum nimmt dann der obligatorische Einzelfall ein, samt Schilderung von Erektionsproblemen wegen zu hohen Pornokonsums. Natürlich - bei einem solchen Thema - anonymisiert. Und damit wie so oft einfach ausgedacht. Eine Zahl zu den vermeintlich gestiegenen Fallzahlen von Erektionsstörungen bei jungen Männern? Auch Fehlanzeige. Daher nur eine Frage an Philippe Stalder: Wie wäre es mit harten (sic!) Fakten?

Donnerstag, 8. April 2021

Exklusive Werbung




Es ist eine Binsenweisheit: Wenn exklusiv darüber steht, ist es meistens nicht exklusiv. Dass man beim "Tages-Anzeiger" diesen Artikel auch noch hinter der Paywall versteckt - hm... Worum geht es? Christian Brüngger und Anna Baumgartner haben von Digitec Galaxus eine Liste der meistverkauften Artikel erhalten. Konkrete Zahlen werden aber nicht genannt. Alibimässig wurde der Artikel noch mit zwei Grafiken von velosuisse angereichert. Wie sie schreiben, seien diese Daten repräsentativ, denn schliesslich sei Digitec Galaxus der grösste Schweizer Onlinehändler. Nur eine Frage: Wo soll man anfangen?

Dienstag, 6. April 2021

DFB-Pokal ist der Champions-League-Triumph des kleinen Mannes

jerome boateng, david alaba, serge gnabry, leon goretzka, joshua kimmich

Nur eine Frage
an Christof Kneer von der "Süddeutschen Zeitung" zu diesem Kommentar zum Abschied von Jérôme Agyenim Boateng vom FC Bayern München im Sommer 2021: Seit wann gewinnt man in der Champions League den DFB-Pokal?

Sonntag, 14. März 2021

Quod erat demonstrandum


Jonas Projer verlässt "Blick TV" (Ringier) und löst Luzi Bernet als Chefredaktor der "NZZ am Sonntag" ab. Man wolle Digitalkompetenz, so liest sich die Medienmitteilung: Nur eine Frage an Eric Gujer, Chefredaktor der "NZZ": Heisst das, künftig bearbeitet Projer seine Fotos selbst?

Freitag, 12. März 2021

Pars pro toto


Nur eine Frage
an Ralf Schuler, Benedikt Weimar und Peter Wilke von "Bild": Was ist der Unterschied zwischen "jedes fünfte Kind" und "jedes fünfte Kind, das sich meldet"?



Montag, 8. März 2021

Mindestens eine Unterschrift fehlt


78 Journalistinnen von Tamedia protestieren in einem offenen Brief gegen die "sexistische Arbeitskultur". Nur eine Frage an Michèle Binswanger: Warum haben Sie nicht unterschrieben?

Halt, stop, so geht es nicht weiter


Am 2. März erschien das einzige Interview, das der Schweizer Autor Christian Kracht anlässlich seines neuen Romans "Eurotrash" gegeben hat, in der Süddeutschen Zeitung. Johanna Adorján ist ein toller Text gelungen. Die "SonntagsZeitung" brachte ihn dann am 7. März auch. Wie sich das gehört mit dem Vermerk "Dies ist das einzige Interview, das der Schriftsteller zum Erscheinen dieses Buches gibt. Schon klar, Tamedia hat den Deal mit der Süddeutschen Zeitung, der Zugriff auf Artikel sichert...
In derselben SoZ-Ausgabe erschien ein Interview mit Luca Steffen und Jascha Rudolphi, die mit umstrittenen Maskengeschäften ihres Unternehmens Emix zu Millionären geworden sind. Sie brächen nach langer Zeit ihr Schweigen, ist in der Bildunterschrift von Autor Christian Brönnimann zu lesen. Zur Erinnerung: Zuletzt brachen sie ihr Schweigen Mitte Februar im Gespräch mit Jan Hudec und Linda Kopponen von der "NZZ" - auch das eine von ihren Anwälten orchestrierte Geschichte. Daher nur eine Frage an Chefredaktor Artur Rutishauser: Sag mir, wo die Exklusivität ist, wo ist sie geblieben?



Unflotter Dreier


Warum läuft eigentlich der "Schweizer Monat" nicht? Weil Chefredaktor Ronnie Grob das intellektuelle Rüstzeug fehlt. Man könnte auch sagen (besser: schreiben): Es mangelt an eigenen Ideen. Ein kleines Beispiel: Im November schrieb Sarah O'Connor in der "Financial Times", wer im Home Office arbeite, der könnte leicht von billigeren Arbeitskräften im Ausland ersetzt werden. Thomas Fuster von der "NZZ" wartete immerhin drei Monate, ehe er Mitte Februar den Artikel abschrieb. Ronnie Grob lies dann nicht mal mehr drei Wochen verstreichen, eher er das tat. Traurigerweise auch noch fürs Billignewsportal nau.ch. Das läuft auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte. Daher dürfte Grobs verzweifelte Abonnementswerbung am Ende seines Artikels auch nicht mehr viel bringen. Also nur eine Frage an Ronnie Grob: Warum haben Sie nicht wenigstens einen (Schweizer) Monat Abschreibefrist verstreichen lassen?

Verabredete Täuschung von mehr als 30 Lesern


Auch wenn Julian Reichelt, Chefredaktor (Chefredakteur, wie man in Deutschland sagt) von "Bild", derzeit ein Team unter der Leitung von Chief Compliance Officer Florian von Götz wegen Mobbing-Vorwürfen am Arsch hat, nur eine Frage: Ist es Zufall, dass "Symbolbild" in Weiss hinter der Wolke steht?

Dienstag, 23. Februar 2021

Korrespondent in nackter News-Not


Im ganzen Artikel der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) wird an keiner Stelle geschrieben, dass "immer mehr Polen in Badehose oder Bikini von der Berghilfe evakuiert werden müssen". Daher nur eine Frage an Polen-Korrespondent Paul Flückiger: Leiden Sie an akuter Einzelfalleritis, also dem verzweifelten Druck aus Einzelfällen Trends destillieren zu müssen?

Schwere Geburt

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Nur eine Frage
an Tobias Altschäfl und Christian Falk von "Bild": Warum berichten Sie dann, dass Kathleen Krüger, Team-Managerin des FC Bayern München, ein Baby bekommt?

Dienstag, 9. Februar 2021

Titeln anno 1950


Nur eine Frage
an Jan Dirk Herbermann zu dieser Schlagzeile auf tagblatt.ch: Hätten Sie bei Joe Biden "Dieser Grossvater ist jetzt US-Präsident" getitelt?

Montag, 8. Februar 2021

Leser gelinkt


Nur eine Frage
an Priska Amstutz vom "Tages-Anzeiger" (dieser Leitartikel erschien unter anderem auch in der "Bund"-Printausgabe): Wie läuft's mit der konvergenten Redaktion?

Spiegel-Leser wissen mehr

apple fernseher spiegle

Nur eine Frage
an die Dokumentation beim "Spiegel": Seit wann bietet Apple Fernseher an?

Donnerstag, 4. Februar 2021

Schock-Schlagzeile


Dita von Teese hat Marylin Manson nicht verteidigt. Sie hat nur verlauten lassen, dass er während ihrer siebenjährigen Ehe keine vergleichbaren Erlebnisse mit ihm hatte, wie sie ihm nun von Frauen wie Evan Rachel Wood, Ashley Lindsay Morgan und Sarah McNeill vorgeworfen werden. Dazu zählen: Vergewaltigung und psychische Folter. Daher nur eine Frage an den "Spiegel": Wieso ist von Teeses Aussage eine Verteidigung des Schock-Rockers?



You had one job

ruth humbel

Nur eine Frage ans Social-Media-Team von "20 Minuten": Hat Covid-19 Juso-Chefin Ronja Jansen zu CVP-Nationalrätin Ruth Humbel mutieren lassen?

Freitag, 29. Januar 2021

Unflotter Dreier

alain berset geliebte affäre

Bisher weiss die Öffentlichkeit nicht, mit wem Bundesrat Alain Berset die Affäre hatte, die in einen Erpressungsversuch mündeteNur eine Frage an Lorenz Steinmann und seine Mitstreiter Beni Frenkel sowie René Zeyer von "Zackbum": Warum suggerieren Sie in diesem Teaser, SRF-Moderatorin Eva Wannenmacher ("Kulturplatz") sei die Geliebte Bersets gewesen?

Von einem Tag auf den anderen fielen alle meine journalistischen Skrupel weg


Läden kommen ungeprüft mit ihren Adressen und Websites in die oben zu sehende Bilderstrecke. Vorgeblich, um ihnen zu helfen - veranstaltet "20 Minuten" das Ganze. Nur eine Frage an Gaudenz Looser, Raphael Knecht, Dominic Benz und Barbara Scherer: Seit wann macht "20 Minuten" so ungeniert Werbung für KMU?

Donnerstag, 28. Januar 2021

Unter falscher Flagge

vendée globe, boris herrmann, segeln

Mit viel Tamtam hat auch "20 Minuten" unlängst verkündet, auf die Dienste von Keystone-SDA zu verzichten. Die deutsche Nachrichtenagentur dpa hat man an der Werdstrasse noch abonniert. Wie man im obigen Beispiel (Nachbericht zu Boris Herrmann an der Vendée Globe) schön sieht, schnitzt sich die Gratiszeitung so schnell eigene Stories. Erst einmal die Meldung ins CMS kopieren, die eigene Autorenzeile darübersetzen und dann ein paar Tweets hineinkopieren (Stichwort: Eigenleistung). Nur eine Frage an den...äh...Autor Erik Hasselberg: Warum haben Sie unter der Meldung das dpa-Kürzel stehen lassen?

Sonntag, 24. Januar 2021

Die "NZZ am Sonntag" legt wenig Wert auf diese Feststellung

ralph hamers ubs anklage ing lakeman nzz am sonntag

Nur eine Frage an Chanchal Biswas von der "NZZ am Sonntag": Soll das etwa ein Korrigendum sein?

Sind Billigvideos der neue Trend an der Werdstrasse?

pumpfoiling limmat zürich

Dass "20 Minuten" händeringend Video-Content braucht und daher nimmt, was es kriegen kann, ist seit längerem bekannt. Das obige Beispiel sollte trotzdem erwähnt werden, weil es stellvertretend für die Inhaltsleere dieser Clips steht, mit denen man an der Werdstrasse verzweifelt versucht, Videos zu kreieren, um wenigstens noch ein bisschen Geld mit Werbung zu verdienen. Denn im Clip sieht man nur einen gewissen Zeno Davatz aus Zürich kurz auf der Limmat foilen. Die Frage aus dem Titel wird natürlich nicht beantwortet. Stattdessen gibt es ein paar kurze Einblender à la "Der 45-Jährige macht das fast täglich. Auch im Winter." Natürlich hat es auch einige Zeitlupen, damit das Video gerade so auf 45 Sekunden kommt, also nicht kürzer ist als der Werbespot vorher. Daher nur eine Frage an Chefredaktor Gaudenz Looser: Wollen Sie so Blick TV unterbieten?