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Montag, 1. August 2011

Link liegengelassen


Die mir schon einmal unangenehm aufgefallene Edith Hollenstein hat reichlich spät einen Artikel über Ringier und Tamedia geschrieben, die mit DeinDeal.ch beziehungsweise scoup.ch dem Weltmarktführer Groupon Konkurrenz machen wollen. Angesichts der kolportierten 15 statt sechs Milliarden, die Google angeblich für Groupon zahlen wollte, nur eine Frage: Wenn Sie schon die verlinkte Quelle nicht nennen, warum zitieren Sie dann nicht wenigstens richtig?

Montag, 25. Juli 2011

Die Grenzen des Wachstums


Twitter lasse ich unberücktsichtigt, weil es sich dabei nicht um ein soziales Netzwerk wie Facebook und Google+ handelt. Nur noch mal zur Erinnerung: Facebook wurde 2004 gegründet und stand zunächst nur Studenten an der Harvard University offen, später kamen weitere US-Hochschulen hinzu, erst 2006 erfolgte die Expansion ins Ausland. Die Hardware-Ausstattung war eher kümmerlich, was man unter anderem in David Kirkpatricks gut recherchiertem Buch "The Facebook Effect" nachlesen kann. Warum ich das fast alles bei Wikipedia abschreibe? Damit die obige Infografik von Leon Haland, die Thomas Knüwer in seinem ansonsten lesenswerten Blog Indiskretion Ehrensache aufgegriffen hat, ihre Relevanz verliert. Denn die Mitgliederentwicklung von Google+ lässt sich nicht nur wegen der eingangs erwähnten Historie nicht seriös mit jener Facebooks vergleichen. Googles Ende Juni gestartetes soziales Netzwerk steht bisher nur Auserwählten offen. Wie viele das sind, dazu gibt es keine offiziellen Angaben. Ausserdem hat der führende Suchmaschinenanbieter zum Start ganz andere Ressourcen zur Verfügungs als Facebook. Also nur eine Frage, Thomas Knüwer: Zurzeit viel mit der Entwicklung des deutschen "Wired" zu tun, oder?

Sonntag, 24. Juli 2011

Weichhirne


Angesichts der Tatsache, dass im Artikel von 22 Toten die Rede ist, nur eine Frage zu diesem Teaser auf der Front, Blick am Abend: Ihr wisst schon, dass sich eure Zeitung nicht am Kiosk verkaufen muss, oder?

Freitag, 22. Juli 2011

Hauptsache, Apple


So, so, Tages-Anzeiger: Es gibt also einen App Store für Macs - dieser existiert aber schon seit Jahresanfang, wie auch Sie erkannt zu haben scheinen. Nur eine Frage, Anatol Heib: Gab es heute keine anderen Geschichten?

Montag, 18. Juli 2011

GmbH - Geschichte mit beschränkter Haftung


Ich bin jetzt 42 Jahre alt und leider, liebe Kollegen beim Spiegel, hat mein Gedächtnis noch nicht so sehr nachgelassen, dass ich mich nicht an einen Blog-Post von Ali Arbia erinnern könnte. Er schrieb im Mai über einen kroatischen Jungen namens Ivan, der magnetische Kräfte haben soll. Arbia fasste seine Gedanken anlässlich zahlreicher Medienberichte damals so zusammen: "Was tut man also im 21. Jahrhundert, wenn man seine Arbeit und Journalisten-Ethik ernst nimmt? Man setzt sich hin und googelt. Problemlos findet man dann heraus, dass es sich nicht um Magnetismus handelt und ähnliche Behauptungen unzählige Male widerlegt wurden." Und dann schlage ich heute das Hamburger Nachrichtenmagazin auf und lese die obige Meldung über Ivan, in der wenigstens nicht mehr behauptet wird, Ivan sei magnetisch. Trotzdem nur eine Frage: Gab es diese Woche sonst nichts für die Meldungsseite abzuschreiben?

Ein bisschen bi schadet fast nie


Wenn es ein Adjektiv gibt, bei dem ich normalerweise nicht weiterlese, dann ist das "exklusiv". Und auch heute lag ich dabei nicht falsch. Denn Melanie Winiger, die ihre besten Zeiten zweifelsohne hinter sich hat, packt eben nicht nur im Blick über vermeintliche interessante Liebesszenen aus, sondern gibt das gleiche Interview noch mal im 20 Minuten. Daher nur eine Frage: Hat man an der Dufourstrasse etwa auch seine besten Promi-Zeiten hinter sich?

Sonntag, 17. Juli 2011

In schlechter Gesellschaft


Jedes ernstzunehmende Feuilleton hat Adam Mansbachs Buch "Verdammte Scheisse, schlaf ein" spätestens vor einem Monat abgefeiert. Sogar die NZZ hat es Anfang Juli rezensiert. Und heute las ich in der NZZ am Sonntag einen unter anderem daran aufgehängten Text namens "Baby, halt die Klappe". Dass Autor Martin Helg mit seinem vermeintlichen Trendthema spät dran ist - geschenkt. Dass in der gestrigen Vorschau auf die heutige Ausgabe noch zu lesen war, kein Geräusch nerve mehr als Babygeschrei, im Artikel dann aber eine Studie erwähnt wird, laut der es das Geschrei nur auf Platz 3 gebracht hat, als nach belästigenden Geräuschen gefragt wurde - auch geschenkt. Man kann alles behaupten. In diesem Fall: Das Geschrei von Babys wurde von der Verständnis-Pädagogik lange tabuisiert. Jetzt ist zumindest das Klagen darüber wieder erlaubt. Man könnte das Intro auch so verstehen, dass nun das Klagen über die Tabuisierung wieder erlaubt ist. Aber davon einmal abgesehen, liefert Martin Helg keinen einzigen ernstzunehmenden Beleg für seine These. Er führt nur den grossen Erfolg des Buches "Achtung Baby" von Komiker Michael Mittermeier und eben jenen des erwähnten Mansbach-Werkes an.

OK, dachte ich mir, blättere ich den Bund mal weiter durch. Auf der nächsten Seite überrascht David Signer mit der geschmacklosen Symbolbildunterschrift: "Ein Weisser ist in Afrika eine wandelnde Bank, die es zu plündern gilt. Sagt er, er könne nicht zahlen, glaubt ihm niemand."

Auf der dritten Seite findet man dann den sogenannten Kanon der Populärkultur. Zu lesen ist unter anderem Planking und Balconing sei diesen Sommer Trend. Auch diese vermeintlichen Trends sind schon etwas älter. Letztgenannter war beispielsweise schon im August 2010 ein Thema in Publikumsmedien.

Christof Gertsch hat eine Geschichte über die Ehrendamen der Tour de France geschrieben: "Küssen erlaubt, Flirten verboten". Man hat eine solche aber auch schon oft gelesen. Eine gute, weil ehrliche Zusammenfassung findet man bei 20 Minuten Online.

Ich musste dann leider aus Zeitgründen die Lektüre abbrechen. Daher nur eine Frage: Wird die Existenz von Sonntagszeitungen nicht immer mit den eigenen (kreativen) Geschichten gerechtfertigt, für die man mitunter mehrere Tage braucht?

Sonntag, 3. Juli 2011

Und wieder heisst es: Zahlen, bitte


Klaus Eck ist ein PR-Blogger, der es im Nachbarland Deutschland zu einiger Bekanntheit gebracht hat. Dies liegt vor allem daran, dass es zu IT-Themen vergleichsweise wenig echte Experten gibt und sich diese seltene Spezies nur selten äussert. Eck ist dafür bekannt, druckreif formulieren zu können, ohne dabei allzu sehr in die Tiefe zu gehen. Das hat er mit Reto Knobel von Tages-Anzeiger/Newsnetz gemeinsam, der allzu oft Artikel aus fremden Quellen zusammenfasst und diese dann - ohne zu verlinken - mit einer Autorenzeile versieht. Das verschafft ihm zwar manchen Treffer bei Google, aber von einem journalistischen Ehrenkodex, demzufolge man beim Abschreiben wenigstes Kollegen die Ehre eines Links erweisen sollte, scheint Knobel nichts gehört oder diesen auf Anweisung von Peter Wälty bewusst vergessen zu haben. Muss der Leiters des 1-Mann-Ressorts Digital selbst ran, wird es oftmals schlimm oder noch schlimmer, wie man an diesem Interview sieht. Eck stellt also die These auf, dass E-Mails irgendwann überflüssig werden könnten. Das ist weder neu noch durch irgendeine Zahl belegt. Stattdessen wird einfach mal behauptet, viele Nutzer kommunizierten nur noch über Facebook und Co. Nur eine Frage: Hat Klaus Eck sich selbst für dieses Interview ins Gespräch gebracht?

Sonntag, 19. Juni 2011

Schweizer Kopierllustrierte


Schon klar, dass Journalisten gern so tun, als hätten sie mit allen zu Wort kommenden Protagonisten selbst gesprochen. Zu Uschi Obermaiers in der aktuellen SI dargestellten Nöten nur eine Frage: Wenn es selbst die Bild-Zeitung schafft, die Originalquelle zu nennen, warum gelingt das der Schweizer Illustrierten nicht?

Montag, 13. Juni 2011

Getürkte Kreativität


ZDF-Moderatorin Hülya Özkan beschreibt in ihrem Buch "Güle Güle Süperland" eine Reise zu ihrer türkischen Familie. Ähnliches las man bereits von Jan Weiler, dann kam Stella Bettermann und nun steht dieser Abklatsch in den Läden. Daher nur eine Frage: Wann fährt ein in die Schweiz einwanderter deutscher Journalist nach Hause, um daraus ein Buch zu machen?

Donnerstag, 2. Juni 2011

Sie haben es schon wieder getan


Dass 20 Minuten gern belanglose Musik eigener Mitarbeiter anpreist und dabei nicht erwähnt, dass die Künstler im Unternehmen arbeiten, ist für Leser dieses Blogs nichts Neues . News is what's different - heisst es. Aber trotzdem sollte man angesichts der obigen Werbung für Huck Finn erwähnen, dass Gitarrist Berry Fischer Martin heisst und bei 20 Minuten Friday arbeitet. Nur eine Frage, Marlies Seifert: Gab es eine kostenlose CD für Sie?

Die nackte Wahrheit


Wenn ein Trend aus New York kommt und nackte Haut verspricht, lohnt sich die Recherche nicht - könnte man reimen, wenn man dieses Video bei Blick.ch sieht. Also auf zur fröhlichen Klick-Jagd mit einem Clip über hüllenloses Spielen in der Ostküstenmetropole. Dabei wäre doch problemlos herauszubekommen gewesen, dass es sich hierbei um virales Marketing handelt. Auch 20 Minuten Online hat darüber berichtet, aber wenigstens ein paar Konjunktive eingebaut. Ein Update sucht man allerdings auch auf der Tamedia-Newssite vergeblich. Nur eine Frage: Dass nachträglich Tipp-Fehler korrigiert werden, soll einem als Leser wohl reichen, oder?

Dienstag, 24. Mai 2011

Bei der Geburt nicht getrennt


Marc Walder hat immer wieder betont, wie wichtig es sei, dass Ringiers Medien kritisch und unvoreingenommen berichten - auch wenn es um eigene Aktivitäten in der Unterhaltungsindustrie geht. Als Ringier seine App Vanilla startete, war das blick.ch viele Berichte wert, als sie eingestellt wurde, erwartungsgemäss keinen. Und nun hat die Verlagsbeteiligung Ticketcorner eine App, über die Ringiers Boulevard-Seite natürlich berichtet. Dass Ringier ein Joint Venture mit CTS Eventim eingegangen ist und die App somit aus dem eigenen Haus stammt, bleibt unerwähnt. Nur eine Frage für den Fall des Scheiterns: Darüber wird man wieder nichts lesen, oder?

Samstag, 21. Mai 2011

Offen für alle


Ich habe es schon öfter geschrieben: Der Tod der guten Geschichte ist die Recherche. Nun gut, für diese ist der Blick am Abend nicht bekannt, denn in der Regel schreibt man eine Geschichte irgendwo ab und setzt dann seine Autorenzeile darüber. Die in dieser Woche in allen grossen Medien thematisierte Sicherheitslecks beim Surfen in offenen Funknetzen, sind aber nicht nur ein Problem für Besitzer von Android-Geräten. Daher ist es Unsinn, wenn Philipp Albrecht schreibt, Blackberry- oder iPhone-Besitzer hätten nichts zu befürchten. Nachtrag am Rande: Ausser NZZ Online hat kein Schweizer Publikumsmedium thematisiert, dass zumindest Google mittlerweile für Kalender und Kontakte eine Verschlüsselung integriert hat. Daher nur eine Frage: Die gute Geschichte wäre doch viel besser, wenn die Sicherheitsprobleme fast alle Nutzer beträfen, oder?

Samstag, 14. Mai 2011

Alt ist nicht alt


Dass die Macher der SF-Sendung 10vor10 bei digitalen Themen alles andere als gut informiert ist, zeigte sich unter anderem zuletzt in der Berichterstattung über Google Street View. Ich weiss nicht, ob man sich auf den SF-Nimbus verlässt, recherchefaul ist oder einfach keine Ahnung hat. Aber dieser Beitrag von der Swiss Cyber Storm 3 belegt mal wieder, dass IT-Themen lieber denen überlassen werden sollten, die sich damit auskennen. Denn SMS Spoofing ist uralt und hat nicht zwangsweise etwas mit Hackerangriffen auf Smartphones zu tun. Daher nur eine Frage: Haben Sie schon mal daran gedacht, dass IT-Sicherheitsfirmen Konferenzen gern nutzen, um mit kostenloser Werbung in die Medien zu kommen?

Kontextsensitiver Test


Nur eine Frage, futurezone: Dass der Test des Samsung Galaxy S2 so positiv ausgefallen ist, hat nichts mit der daneben platzierten Anzeige zu tun, oder?

Samstag, 7. Mai 2011

Lohnende Cooperation


Nur eine Frage: Ist es nicht egal, welcher Detailhändler bei dieser Aktion im Boot ist?

Ich sag nichts mehr


Gestern habe ich im Zug nach Luzern eine aktuelle Ausgabe des Tagblatts der Stadt Zürich gefunden. Als ich das oben links zu sehende Interview ohne Worte sah, musste ich an eine Idee des SZ Magazins denken. Die Interview-Reihe "Sagen Sie jetzt nichts" gibt es schon ein paar Jahre. Nur eine Frage an den Verantwortlichen bei der Zürcher Lokalpostille: Hätten Sie sich nicht wenigtens einen neuen Namen für Ihre Kopie ausdenken können?

So schliesst sich der Kreis


"Herrlichste von allen, du bist von hinten wie von vorne", heisst es in Kurt Schwitters' "An Anna Blume". Als ich kürzlich mal wieder einen Blick in die Frauenzeitschrift annabelle warf, fiel mir das Lied ein. Denn so schlecht wie im Editorial und auf der letzten Seite wurden redaktionelle von werblichen Inhalten selten getrennt, Lisa Feldmann. Nur eine Frage: Sehen Sie dank Clarins auf Fotos immer 20 Jahre jünger aus als in der Realität?

Donnerstag, 7. April 2011

Werbung of the day


Eben habe ich auf persönlich.com gelesen, dass Manuel Bauer sich ein zweites Standbein aufgebaut hat und als Reiseleiter für Tibet Culture Trekking Tour arbeitet, nebenbei Kurse über photojourneys.ch anbietet und Nikon-Ambassadoren Kameras umsonst bekommen. Das alles wird auch noch artig verlinkt und nennt sich dann Story of the day. Nur eine Frage, Edith Hollenstein: Gab es für dieses elende PR-Interview eine Kamera, einen Fotokurs oder eine Reise gratis?

Sonntag, 3. April 2011

Dafür gibt's normalerweise was auf die Ohren


Treue Leser wissen es: 20 Minuten Online ist unübertroffen darin, seine eigenen Mitarbeiter abzufeiern. Einst führte Philipp Dahm ein Interview mit Raphael Hofer, der Kobi-Köter-Comics zeichnet. Dann liess Oliver Baroni seine Band Hillbilly Moon Explosion anpreisen und vergangene Woche warb man für Biggles. Unter diesem Künstlernamen tritt Grafiker Sven Rüf auf. Dass all die Beworbenen beim Tamedia-Newsportal arbeiten, blieb stets unerwähnt. Und nun schickte mir Leser Thomas ein neues Beispiel der Eigenwerbung. Manuel Bühlmann schreibt über eine Box für die Badi namens Solar Sound 2. Dabei wirbt er natürlich für die hauseigene Streaming-App Soundshack. Nur eine Frage: Haben Sie das Testgerät wenigstens behalten dürfen, weil Sie den Link zum Anbieter der Box gesetzt haben?

Alte Schlampe


Am Freitag habe ich in einer gefundenen Neuen Zürcher Zeitung den Sportteil gelesen. Die alte Tante NZZ ist bekanntlich so lange eine gute Zeitung, bis nichts Wichtiges passiert. Es sind aber auch die kleinen Schlampereien, die mich grosse Zweifel daran hegen lassen, jemals für Artikel wie diese zu bezahlen - wenn im Sommer die lang angekündigte Paywall hochgezogen wird. Denn woher weiss der Autor, dass 1860 der populärste Fussballclub der Stadt München ist? Man nehme nur mal die Mitgliederzahlen, die das Gegenteil belegen. Und dass Roger Federer drei Spiele ohne den geringsten Energieverlust absolvieren kann, ist unmöglich. Daher nur eine Frage, Peter Hogenkamp: Mit welchen Artikeln wollen Sie mich denn im Sommer ködern?

Montag, 28. März 2011

Eigenlob stinkt schon wieder


Sven Rüf arbeitet laut Impressum als Infografiker bei 20 Minuten Online. So weit, so langweilig. Interessant ist es nur, weil Rüf Biggles ist, ein Musiker, der in der heutigen Ausgabe über den grünen Klee gelobt wird. Nur eine Frage: Ist schon etwas über eine Woche her, dass Kollege Oliver Baroni das Gratis-Blatt für Eigenwerbung nutzte, oder?

Sonntag, 27. März 2011

News is what's different


"Früher war ich ahnungslos wie ein Huhn, doch sie erweitert mein Bewusstsein nun." Das sang Reinhard Mey einst in seinem Lied "Annabelle". Zur gleichnamigen Frauenzeitschrift passt der Text aber auch - wenn man die vergangenen Jahre auf einer einsamen Insel verbracht hat. Denn die App des Dienstes Evernote gibt es bereits ein paar Jahre. Nur eine Frage: Sind Reisejournalisten nicht nur korrupt, sondern auch verschnarcht? Andererseits schreibt die NZZ am Sonntag heute, dass es Skype jetzt für Fernseher und Smartphones gibt. Vielleicht arbeitet Autor Claude Settele ja heimlich für die Annabelle, denn die VoiP-Software ist auch schon seit geraumer Zeit für diese Geräte verfügbar. Dazu passt das Settele Evernote im November 2010 entdeckte - reichlich spät, aber immerhin von der Annabelle-Redaktion. Und noch etwas: Wie alt Evernote ist, erkennt man daran, dass es bereits seit Herbst 2009 eine Schweizer Nachahmerfirma namens Memonic gibt.

Sonntag, 20. März 2011

Zwei Quellen schlagen eine


Aus meiner Zeit beim Tagi weiss ich, wie tief der Graben zwischen einer Print- und Online-Redaktion sein kann. Daher lässt sich diese schlecht recherchierte Meldung aus der heutigen NZZ am Sonntag leicht erklären. Schreiber Patrick Imhasly hielt eine Recherche wohl für unnötig. Denn sonst hätte er - zum Beispiel beim Blick auf nzz.ch - leicht herausfinden können, dass die Firma Blaze Safari in einer App genutzt hat, so dass Geschwindigkeitszuwächse des echten Browsers unter iOS 4.3 nicht berücksichtigt werden konnten. Somit ist der ganze Test nur bedingt aussagekräftig, was Blaze auch einräumte. Nur eine Frage, Herr Imhasly: Schon mal etwas von zwei Quellen bei der Recherche gehört?

Samstag, 19. März 2011

Eine Hand wäscht die andere


Im Sommer 2010 führte Philipp Dahm für 20 Minuten Online ein Interview mit Raphael Hofer, dem Macher der Comicfigur Kobi Köter. Dass beide für die Tamedia-Website arbeiten, wurde natürlich nicht erwähnt. Nun gibt es ein neues Beispiel für geschickte Kollegen-PR: Der auf dem obigen Bild auf dem Beifahrersitz zu sehende Oliver Baroni arbeitet laut Impressum im Ressort Unterhaltung von 20 Minuten Online. Nur eine Frage, Sebastian Enrique Brunner: Kommen Sie heute Abend wenigstens umsonst ins Konzert?

Who is who?


Dass Claudia Landolt Starck mit ihrem Artikel eine wahnwitzige Lobhudelei auf 20 Minuten Friday verfasst hat - geschenkt. Aber nur eine Frage, Schweizer Journalist: Die Namen der angepriesenen Redaktionsleitungsdamen den richtigen Personen zuzuordnen - das wäre wohl zu viel des Guten gewesen, oder?

Montag, 28. Februar 2011

Bilanztricks


Angesichts eines im Februar 2010 von 20 Minuten Online veröffentlichten Interviews nur eine Frage zu diesem Editorial, Marc Kowalsky: Können Sie googeln?

Donnerstag, 3. Februar 2011

Einer ist keiner


Die Migros ging bislang unter anderem mit Stickern und Murmeln auf Kinder- beziehungsweise Kundenfang. Nun sind Figuren namens Nanos an der Reihe. Und wie jedes Mal stellt sich die Frage, ob Eltern dadurch zu erhöhten Ausgaben an der Kasse des Detailhändlers gezwungen werden. Diese Geschichte ist also wirklich zum Gähnen. Dass man aber nicht einmal mindestens zwei Experten gefunden hat, ist nicht gerade eine journalistische Glanzleistung. Schliesslich wird dies im Intro suggeriert. Daher nur eine Frage, Valeska Beck: Zweimal am Tag den Telefonhörer in die Hand zu nehmen, wäre zu viel des Guten, oder?

Mittwoch, 2. Februar 2011

Eine Hand weiss nicht, was die andere schreibt


Nur eine Frage, 20 Minuten: Ist das dein Beitrag zum Röstigraben?