Nur eine Frage an Giovanni di Lorenz, Chefredaktor (Chefredakteur, wie man in Deutschland sagt) der "ZEIT": Warum durfte die Autorin Christine Lemke-Matwey diesen erwartungsgemäss unkritischen Artikel über Christian Thielemann überhaupt verfassen?
Freitag, 29. September 2023
Misstöne zum Start
Nur eine Frage an Giovanni di Lorenz, Chefredaktor (Chefredakteur, wie man in Deutschland sagt) der "ZEIT": Warum durfte die Autorin Christine Lemke-Matwey diesen erwartungsgemäss unkritischen Artikel über Christian Thielemann überhaupt verfassen?
Sonntag, 17. September 2023
Encore une fois
Ob "Publikreation", "Backstage" oder "Kaleidoskop" - es ist und bleibt Werbung. In dieser Ausgabe der Tamedia-Lifestyle-Postille "encore" für Rado, Chopard und Hamilton. Daher nur eine Frage an Chefredaktorin Renata Libal: Freuen Sie sich schon auf die Rügen des Schweizer Pressrats?
Das ist ja der Gipfel!
Nur eine Frage an Steffi Buchli und Sandro Inguscio vom "Blick": Warum ist diese Werbung für Ochsner Sport (26 Summits) nicht als solche gekennzeichnet?
Labels:
blick,
ochsner sport,
ringier,
sandro inguscio,
steffi buchli
Donnerstag, 31. August 2023
Mea culpa Fehlanzeige
Zur Erinnerung: Das Verfahren gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann in Berlin wurde eingestellt. Obwohl zahlreiche Personen sich mit Vorwürfen an die Medien gewandt hatten, hat niemand bei den Behörden Klage eingereicht. Das heisst nicht, dass Lindemann damit aus dem Schneider ist, doch nun zeigt sich sehr schön, welche Journalist:innen ihren Beruf ernst nehmen. Negativbeispiel: Ueli Bernays von der "Neuen Zürcher Zeitung". Ohnehin nicht als grosser Rechercheur bekannt, hatte er aus Medienberichten im Sommer etwas zusammengeschrieben. Reisserischer Titel (siehe oben). Klammheimlich wurde dieser dann angepasst (siehe unten). Eine Korrektur, ein Update oder Ähnliches? Wo denken Sie hin, liebe Leser?! Man könnte auch Namen wie Andreas Tobler von Tamedia nennen. Von vielen Journalist:innen ganz zu schweigen. Nun flüchtet frau sich ins Raunen ("Aber es könnte doch sein." Nur weil das Verfahren eingestellt wurde, heisst das doch nicht ..." Kein Rauch ohne Feuer." "Die Frauen haben Angst vor Lindemanns Anwälten" und so weiter und so fort). Nur eine Frage: Wie wäre es mal mit dem alten Satz von Rudolf Augstein – Schreiben, was ist?
Wo ist Finn Canonica?
Nur eine Frage an Michèle Binswanger zu ihrem Kommentar im "Tages-Anzeiger" bezüglich des vermeintlichen #MeToo-Falls (es gilt die Unschuldsvermutung) bei der "Republik": Warum nennen Sie den Namen Christian Dorer (Ringier; zur Erinnerung: Es gibt kein Strafverfahren o. ä. gegen ihn), sprechen aber im Fall Ihres Konzernkollegen Finn (Marco) Canonica nur von einem "Kadermitarbeiter"?
Sonntag, 27. August 2023
Sichere dir jetzt diese coole Handy-Abo-Werbung
Nur eine Frage an ... äh ... Christian Dorer ... nein. An Steffi Buchli und Sandro Inguscio vom "Blick": Warum sieht diese Werbung für alao aus wie ein normaler Artikel?
Labels:
alao,
blick,
ringier,
sandro inguscio,
steffi buchli
Und was hat das mit Journalismus zu tun?
Nur eine Frage an Markus Deim Meier, Chefredaktor der "Handelszeitung": Warum ist diese Werbung (BKW) nicht klar als solche gekennzeichnet?
Sonntag, 18. Juni 2023
Sehr fern von den Menschen
Izzy ist bekanntlich gescheitert und fristet noch ein Schattendasein auf blick.ch. Hin und wieder begegnen einem Videos wie das oben zu sehende (Screenshot). Man hätte als Teaser streng genommen schreiben müssen: "Entertainer Cedric Schild, auch als Aktionskünstler bekannt, klebt einen Parkplatz mit Klebeband ab und in der Ferne fahren ein paar Polizeiautos vorbei, ohne dass der Schwindel auffliegt." Klickt natürlich dann niemand. Stattdessen suggeriert man also beim Blick, ein beliebiger Typ würde den Leser:innen nun mal zeigen, wie man gratis überall parkieren kann. Dass oben noch "izzy projects" der 2020 lancierte Name für izzy, steht, dürfte den Leser:innen nichts sagen bzw. nicht auffallen. Im Artikel selbst, siehe Bild unten, wird das Ganze übrigens auch nicht aufgeklärt.
Kürzlich sagte Ladina Heimgartner, CEO Blick-Gruppe, zur Einführung des Bezahlmodells Blick+ übrigens: "Bei uns steht ein Qualitätsstempel drauf. Da stehe ich zu 100 Prozent hinter Blick. Wir bieten eine Qualität, die einfach verständlich und sehr nah bei den Menschen ist." Daher nur eine Frage an den Blick: Ist das diese Qualität, für die frau bezahlen soll?
Labels:
blick,
cedric schild,
izzy projects,
ladina heimgartner,
ringier
Sonntag, 4. Juni 2023
Mit Volldampf zum Verlust des Leser:innenvertrauens
Dass frau es bei Tamedia nicht so genau nimmt mit der Trennung zwischen bezahlten und redaktionellen Inhalten, war hier im Blog schon des öfteren Thema. Jüngstes Beispiel ist der obige Artikel von Christoph Ammann über die Brienz-Rothorn-Bahn. Unten drunter prangt die bezahlte Anzeige, die einerseits Grund für die Veröffentlichung und darüber hinaus für den liebedienerischen Ton des Artikels ist. Plus: "Eine Zusammenarbeit mit" ist kein ausreichende Kennzeichnung für bezahlte Inhalte. Daher nur eine Frage an Ammann: Warum wehren Sie sich nicht?
Es gab eine Zeit, da hatte ich den Glauben an unabhängigen Journalismus verloren
Vom seltsamen Zufall, dass unter dem Feuilleton-Aufmacher eine bezahlte Anzeige zur Ausstellung «Amazônia» des Fotografen Sebastião Salgado in der Maag-Halle Zürich zu sehen ist, einmal abgesehen: Nur eine Frage an Moritz Marthaler von der "SonntagsZeitung": Warum wird in der Infobox auch noch erwähnt, dass die Ausstellung "dank einer Zusammenarbeit mit der Zurich-Versicherung" ermöglicht wurde?
Labels:
moritz marthaler,
Sebastião Salgado,
sonntagszeitung,
tamedia
Freitag, 5. Mai 2023
Lukas Hässig outet Michael Perricone
Samstag, 29. April 2023
-30 Prozent würden diesen Artikel weiterempfehlen
Andreas Frei hat für den "Tages-Anzeiger" einen Artikel beim deutschen "Handelsblatt" abgeschrieben. Thema: Die Unzufriedenheit der Kund:innen mit der Lufthansa und der Swiss. Es gibt kaum Fakten im Artikel. Immerhin geht es auch um den Net Promotor Score (NPS). Nur leider weiss Frei nicht, was das ist, denn ein NPS von 35 sagt mitnichten, dass 35 Prozent der Befragten ein Produkt oder Unternehmen weiterempfehlen würden. Es ist ein Indexwert, der zwischen -100 und 100 liegt. Daher nur eine Frage an Andreas Frei: Konnten Sie nicht einmal das korrekt abschreiben?
Donnerstag, 27. April 2023
Exklusive Werbung bei CH Media
Das Adjektiv "exklusiv" sollte nicht für Reklame-Texte wie diesen für Roger Federers Sonnen- und Skibrillen verwendet werden. Im Klartext: Es steckt keine Recherche dahinter. Solche Launches werden von Marketingabteilungen orchestriert. Als Journalist:in ist frau nur Mittel zum Zweck. Daher nur eine Frage an Simon Häring von CH Media: Haben Sie für diese PR wenigstens eine Federer-Brille gratis bekommen?
Mittwoch, 26. April 2023
Clickbaiting-Alarm
Liest man den Teaser von Florian Osterwalder, Redaktor bei "20 Minuten", denkt man, das E-Mail stamme von Netflix. Spoiler: Es ist aber nur ein Phishing-Mail von Cyberkriminellen. Daher nur eine Frage an Osterwalder: Dumm klickt gut, gell?
Sonntag, 16. April 2023
Dieses Interview ist das Letzte
Nur eine Frage an Anne Hoffmann, Chefredaktorin des deutschen Magazins "die aktuelle" zu diesem vermeintlichen Interview mit Michael Schumacher, das in Wahrheit von Chat GPT erstellt wurde: Schämen Sie sich denn kein bisschen?
Donnerstag, 30. März 2023
"Blick" nicht von der Schlussredaktion gerettet
Hier wird suggeriert, dass Roger Federer und Trevor Noah wirklich mit den SBB ohne Billett unterwegs gewesen wären. Daher nur eine Frage an den "Blick": Warum ist dieser Spot von Schweiz Tourismus nicht als Werbung gekennzeichnet
Labels:
blick,
ringier,
roger federer,
schweiz tourismus,
trevor noah
Dienstag, 14. März 2023
Diese Recherche sollte nicht Schule(r) machen
Edgar Schuler schreibt im "Tages-Anzeiger" unter Berufung auf diverse Exper:innen, das Argument der SP-Politikerin Jacqueline Badran, Mieter:innen hätten in der Schweiz dutzende Milliarden zu viel Miete bezahlt, sei arg irreführend. Seltsamerweise lässt sich aber nur einer der von Schuler ins Feld geführten "unabhängigen Spezialisten" zitieren: Martin Neff, Chefökonom der Raiffeisen-Bank. Unabhängig ist er natürlich nicht, denn Raiffeisen ist bekanntlich ein Schwergewicht der Immobilienbranche, denn das Finanzinstitut zählt etwa zu den grössen Hypothekenbanken hierzulande. Anonyme Quellen sind, das wissen alle, die jemals eine adäquate journalistische Ausbildung genossen haben, nur bei Whistleblower-Geschichten zulässig und auch dann mit höchster Vorsicht zu geniessen. Man sah das zuletzt im Fall Finn Canonica. Denn auch Whistleblower:innen haben meistens Interessen. Daher nur eine Frage an den bekanntermassen nicht sondernlich Linken Edgar Schuler (, der nicht ohne Grund einst bei der "NZZ" war): Wie genau wird Badran von unabhängigen Experten widerlegt?
Sonntag, 12. März 2023
Encore une fois
Diese Woche wurde ja anlässlich der Tamedia-Jahreszahlen bekannt, wie tief das Unternehmen wirklich in der Krise steckt. Es geht um jeden Rappen. Daher nicht besonders überraschend: Auch die heutige Ausgabe der Tamedia-Lifestyle-Postille verstösst wieder gegen das Gebot, Werbung klar als solche zu kennzeichnen. Dieses Mal sind die Kunden Bulgari (Backstage mit) und Rado (Publikreation). Daher nur eine Frage an Chefredaktorin Renata Libal: Wetten wir, dass Sie demnächst vom Presserat hören werden?
Labels:
Artur rutishauser,
encore,
renata libal,
sonntagszeitung,
tamedia
Immer mehr Journalist:innen setzen auf Clickbaiting
Frau vergleiche den Teaser auf der Startseite (oben) und Lead des Artikels (unten): Nur eine Frage an Marie-Astrid Langer von der "Neuen Zürcher Zeitung (NZZ)": Warum gibt es in Ihrem Artikel keine Belege dafür, dass "immer mehr Unternehmen ihre Angestellten zwingen, das Home-Office aufzugeben"?
Mittwoch, 1. März 2023
Zahlen, bitte
Diese Art des Journalismus ist eher von Boulevardmedien wie "20 Minuten" bekannt: Ein paar Einzelfälle, vielleicht noch ein paar Filme oder Songs und schon meint man/frau, einen Trend aufgespürt zu haben und schreibt "immer mehr ... machen das oder das". Natürlich hat auch Birgit Schmid, die bei der "NZZ" seit jeher für die seichten Themen zuständig ist, keine einzige Zahl (geschweige denn Studie) anzubieten, die belegt, dass "immer mehr Frauen jüngere Männer begehren". Daher nur eine Frage an die Journalistin: Wieder einmal von sich selbst auf die Allgemeinheit geschlossen?
Im Rechercherausch
Nur eine Frage an den "Blick": Seit wann leben der deutsche Comedian und Moderator Oliver Pocher und seine Frau Amira Pocher im Aargau?
Mittwoch, 22. Februar 2023
Encore une fois
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Nur eine Frage an Renata Libal, Chefredaktorin der Tamedia-Postille "Encore!": Warum sind diese von Rado, Mazda und Tag Heuer bezahlten Artikel nicht als solche gekennzeichnet?
Sonntag, 8. Januar 2023
Einspaltige Gratis-Anzeige
Isabel Strassheim, Redaktorin der "SonntagsZeitung", hatte Long Covid. Ihren länglichen Artikel zum Thema hat Beat Gomes, Kommunikationsbeauftragter der Swiss Pharma CAn AG zum Anlass genommen, für sein Unternehmen zu werben. So weit, so Usus. Aber nur eine Frage an Chefredaktor Artur Rutishauser: Warum wird ein solcher Leserbrief einfach so gedruckt?
Er kann es einfach nicht lassen
Recherche ohne Sele
Sebastian Sele berichtet für "20 Minuten" über 5 Lieferdienste, bei denen man kein schlechtes Gewissen haben muss. Darunter ist Lyfa. Allerdings ist der Basler Zero-Waste-Shop seit längerem pleite. Daher nur eine Frage an den Autor: Für die Recherche wohl nicht einmal die Websites der Anbieter gecheckt, oder?
Sonntag, 25. Dezember 2022
Gib dem Controlleraffen Zukker
Kürzlich berichtete meine Kollegin an dieser Stelle, dass Bettina Weber für die "SonntagsZeitung" einen ihrer Artikel rezykliert hat. Und nun das: In der heutigen Ausgabe ist ein Artikel von Nora Zukker erschienen, der 2020 bereits im "NZZ Folio" gedruckt wurde. Auch in diesem Fall wird am Ende darauf hingewiesen. Trotzdem nur eine Frage an Superchefredaktor Arthur Rutishauser: Kommt in zwei Wochen ein Artikel, der vor zwei Wochen im "Blick" kam?
Dienstag, 13. Dezember 2022
Klick dich, Blick!
Bei Anruf Kohle
Er hat es schon wieder getan: Christof Gertsch ("Das Magazin"), der sich gern als Qualitätshüter im Journalismus geriert, hat erneut einen Artikel für das "Red Bulletin", die PR-Postille des Brauseherstellers Red Bull, geschrieben. Dieses Mal geht es um Misra Torniainen, den Freeskiing-Coach. Nur eine Frage an Gertsch: Wird Ihnen beim nächsten Mal jemand bei Tamedia sagen, dass Journalist:innen mit Restethik nicht für Unternehmen arbeiten?
Labels:
christof gertsch,
das magazin,
red bulletin,
tamedia
Nix zu lachen
Nur eine Frage an die Lokalinfo aus Zürich zu diesem Artikel im "Zürich 2": Was ist trauriger - dass Heier Lämmler, der Pressesprecher des Zirkus Conelli, diesen Artikel über das Fehlen des Clowns Gaston (Hänni) schrieb oder dass Sie unter dem Artikel so nonchalant darauf hinweisen?
Kein Mut zur Lücke
Nur eine Frage an Bettina Weber von der "SonntagsZeitung": Welche Geschichte ist Ihnen denn weggebrochen, so dass Sie auf die Schnelle noch zwei Seiten mit dieser Wiederholung füllen musste?
Abonnieren
Posts (Atom)




.png)
.png)
.png)
.png)





.png)



.png)
.png)
.png)

.png)






.png)
.png)

.png)
.jpg)

