Dieses Blog durchsuchen

Sonntag, 3. April 2011

Alte Schlampe


Am Freitag habe ich in einer gefundenen Neuen Zürcher Zeitung den Sportteil gelesen. Die alte Tante NZZ ist bekanntlich so lange eine gute Zeitung, bis nichts Wichtiges passiert. Es sind aber auch die kleinen Schlampereien, die mich grosse Zweifel daran hegen lassen, jemals für Artikel wie diese zu bezahlen - wenn im Sommer die lang angekündigte Paywall hochgezogen wird. Denn woher weiss der Autor, dass 1860 der populärste Fussballclub der Stadt München ist? Man nehme nur mal die Mitgliederzahlen, die das Gegenteil belegen. Und dass Roger Federer drei Spiele ohne den geringsten Energieverlust absolvieren kann, ist unmöglich. Daher nur eine Frage, Peter Hogenkamp: Mit welchen Artikeln wollen Sie mich denn im Sommer ködern?

Montag, 28. März 2011

Eigenlob stinkt schon wieder


Sven Rüf arbeitet laut Impressum als Infografiker bei 20 Minuten Online. So weit, so langweilig. Interessant ist es nur, weil Rüf Biggles ist, ein Musiker, der in der heutigen Ausgabe über den grünen Klee gelobt wird. Nur eine Frage: Ist schon etwas über eine Woche her, dass Kollege Oliver Baroni das Gratis-Blatt für Eigenwerbung nutzte, oder?

Sonntag, 27. März 2011

News is what's different


"Früher war ich ahnungslos wie ein Huhn, doch sie erweitert mein Bewusstsein nun." Das sang Reinhard Mey einst in seinem Lied "Annabelle". Zur gleichnamigen Frauenzeitschrift passt der Text aber auch - wenn man die vergangenen Jahre auf einer einsamen Insel verbracht hat. Denn die App des Dienstes Evernote gibt es bereits ein paar Jahre. Nur eine Frage: Sind Reisejournalisten nicht nur korrupt, sondern auch verschnarcht? Andererseits schreibt die NZZ am Sonntag heute, dass es Skype jetzt für Fernseher und Smartphones gibt. Vielleicht arbeitet Autor Claude Settele ja heimlich für die Annabelle, denn die VoiP-Software ist auch schon seit geraumer Zeit für diese Geräte verfügbar. Dazu passt das Settele Evernote im November 2010 entdeckte - reichlich spät, aber immerhin von der Annabelle-Redaktion. Und noch etwas: Wie alt Evernote ist, erkennt man daran, dass es bereits seit Herbst 2009 eine Schweizer Nachahmerfirma namens Memonic gibt.

Sonntag, 20. März 2011

Zwei Quellen schlagen eine


Aus meiner Zeit beim Tagi weiss ich, wie tief der Graben zwischen einer Print- und Online-Redaktion sein kann. Daher lässt sich diese schlecht recherchierte Meldung aus der heutigen NZZ am Sonntag leicht erklären. Schreiber Patrick Imhasly hielt eine Recherche wohl für unnötig. Denn sonst hätte er - zum Beispiel beim Blick auf nzz.ch - leicht herausfinden können, dass die Firma Blaze Safari in einer App genutzt hat, so dass Geschwindigkeitszuwächse des echten Browsers unter iOS 4.3 nicht berücksichtigt werden konnten. Somit ist der ganze Test nur bedingt aussagekräftig, was Blaze auch einräumte. Nur eine Frage, Herr Imhasly: Schon mal etwas von zwei Quellen bei der Recherche gehört?

Samstag, 19. März 2011

Eine Hand wäscht die andere


Im Sommer 2010 führte Philipp Dahm für 20 Minuten Online ein Interview mit Raphael Hofer, dem Macher der Comicfigur Kobi Köter. Dass beide für die Tamedia-Website arbeiten, wurde natürlich nicht erwähnt. Nun gibt es ein neues Beispiel für geschickte Kollegen-PR: Der auf dem obigen Bild auf dem Beifahrersitz zu sehende Oliver Baroni arbeitet laut Impressum im Ressort Unterhaltung von 20 Minuten Online. Nur eine Frage, Sebastian Enrique Brunner: Kommen Sie heute Abend wenigstens umsonst ins Konzert?

Who is who?


Dass Claudia Landolt Starck mit ihrem Artikel eine wahnwitzige Lobhudelei auf 20 Minuten Friday verfasst hat - geschenkt. Aber nur eine Frage, Schweizer Journalist: Die Namen der angepriesenen Redaktionsleitungsdamen den richtigen Personen zuzuordnen - das wäre wohl zu viel des Guten gewesen, oder?

Montag, 28. Februar 2011

Bilanztricks


Angesichts eines im Februar 2010 von 20 Minuten Online veröffentlichten Interviews nur eine Frage zu diesem Editorial, Marc Kowalsky: Können Sie googeln?

Donnerstag, 3. Februar 2011

Einer ist keiner


Die Migros ging bislang unter anderem mit Stickern und Murmeln auf Kinder- beziehungsweise Kundenfang. Nun sind Figuren namens Nanos an der Reihe. Und wie jedes Mal stellt sich die Frage, ob Eltern dadurch zu erhöhten Ausgaben an der Kasse des Detailhändlers gezwungen werden. Diese Geschichte ist also wirklich zum Gähnen. Dass man aber nicht einmal mindestens zwei Experten gefunden hat, ist nicht gerade eine journalistische Glanzleistung. Schliesslich wird dies im Intro suggeriert. Daher nur eine Frage, Valeska Beck: Zweimal am Tag den Telefonhörer in die Hand zu nehmen, wäre zu viel des Guten, oder?

Mittwoch, 2. Februar 2011

Eine Hand weiss nicht, was die andere schreibt


Nur eine Frage, 20 Minuten: Ist das dein Beitrag zum Röstigraben?

Dienstag, 1. Februar 2011

Supa Richie


Richard Gutjahr (37), der bislang unter anderem durch unkritische Apple-Berichterstattung auffiel, ist von Tel Aviv nach Kairo geflogen, um von dort über die Massenproteste der ägyptischen Bevölkerung gegen das Mubarak-Regime zu berichten. Er nutzt dazu vor allem Twitter und die Kamera seines Handys, dessen Markennamen er dankenswerterweise einmal unerwähnt lässt. Aber nur eine Frage zu diesem Meedia-Interview: Wenn Sie angeblich Mitte der 90er im jugendlichen Alter aus Kroatien berichtet haben, warum steht das dann nicht in Ihrem mit Marginalien gefüllten Lebenslauf?

Donnerstag, 27. Januar 2011

Alter Wein in digitalen Schläuchen


Benjamin Rüegg, nur eine Frage zu Ihre Geschichte auf blick.ch, die doch stark an diese von bild.de erinnert: Normalerweise schreibt der Blick doch Bild-Geschichten binnen 24 Stunden ab - warum hat es in diesem Fall über eine Woche gedauert, bis die Story kopiert wurde?

Dienstag, 25. Januar 2011

Blick in die Zukunft


Angesichts der Datumsangabe auf deiner heutigen Titelseite nur eine Frage, Tages-Anzeiger: Verrät mir der zuständige Redaktor die Lottozahlen der nächsten Woche?

Freitag, 21. Januar 2011

Abgenippelt


Natürlich zeigt 20 Minuten Online dieses Foto seit heute Morgen unretuschiert. Ob das sein muss - darüber kann man streiten. Zur vermeintlich humorvollen Bildunterschrift aber nur eine Frage: Warum wurde sie erst etwa eine Stunde nach Aufschaltung der Galerie entfernt?

Donnerstag, 13. Januar 2011

Das stimmt den aufmerksamen Leser traurig


Bekanntlich sollte man nur der Statistik glauben, die man selbst gefälscht hat. Daher nur eine Frage, Andrea Schmits: Was genau an Ihrem Artikel im Blick am Abend lässt sie glauben, dass noch nie so viele Zürcher ärztliche Depressionshilfe in Anspruch genommen haben?

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Zahlen, bitte


Reto Knobel ist noch nie mit einer relevanten Digital-Geschichte aufgefallen. Und auch bei dieser stellt sich nur eine Frage: Sollte man sich eine solche Story nicht schenken, wenn sie ohne eine einzige Zahl auskommt?

Dienstag, 7. Dezember 2010

Microsoft PlayStation 3 unterm Weihnachtsbaum


Nur eine Frage, 20 Minuten Friday: Diese Seiten sind doch ohnehin für Werbekunden - warum lasst ihr sie nicht von ihnen gegenlesen?

Geschlechtsumwandlung bei WikiLeaks


Ich weiss nicht, wie lange Google in seinen Suchtreffern schon Vorschaubilder einblendet. Ich weiss aber, dass sie gut dazu geeignet sind, Geschlechter zu erkennen. Angesichts der vermeintlichen WikiLeaks-Sprecherin nur eine Frage, Spiegel Online: Wurde der Name Kristinn Hrafnsson vorher gegoogelt?

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Schuld war nicht nur die Agentur


Nur eine Frage zu den 200 Domain-Namen: Wie steht es mit den 100 Websites weltweit, 20 Minuten Online?

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Wo gucken Sie denn hin?


Nur eine Frage, Thomas Benkö: Gute Symbolbilder zu finden ist nicht so einfach, oder?

Sonntag, 21. November 2010

Zum Teufel mit der Recherche


Es gibt Meldungen, die klingen zu kurios, um wahr zu sein. Der Journalist sollte sich zumindest in diesen Fällen an die alte Regel erinnern, mindestens zwei Quellen bei der Recherche zu nutzen. In diesem Fall hat sich der Blick am Abend wohl mit dem Guardian zufrieden gegeben und dabei nicht einmal die Kommentare unter dem Blogeintrag gelesen. Denn ansonsten wäre diese Meldung wohl nicht erschienen, denn bei der brasilianischen Originalquelle handelt es sich um einen Blog, der auch Satirebeiträge veröffentlicht. Der Autor bestand zwar gegenüber dem Guardian auf der Richtigkeit dieser Geschichte. Eine seriöse, lokale Quelle gibt es bislang nicht. Daher nur eine Frage: Tröstest es, sich in illustrer Gesellschaft von Premium-Websites wie krone.at und pcgames.de zu befinden?

Sonntag, 7. November 2010

Menschen, Tiere, Sensationen


Abgesehen davon, dass diese Meldung auch in der SonntagsZeitung nichts auf Seite 2 zu suchen hat und in langer Form in Tamedias Konkurrenzblatt Le Matin Dimanche erschien, nur eine Frage, Tristan Cerf: Haben Sie die Autorenzeile für diese lumpigen sieben Zeilen gefordert?

Freitag, 5. November 2010

Was soll er denn sonst machen?


Wenn Journalisten irgendeine Studie ausgegraben haben, laut der beispielsweise Sektretärinnen neuerdings auf Geschlechtsverkehr mit 17-jährigen Nagelstudiolehrlingen stehen, dann wird es schwierig. Denn wo kriegt man zwei, drei Betroffene her, die aus dem Nähkästchen plaudern könnten, um die Geschichte einzuleiten. In der Regel denkt man sie sich aus, denn im Bild werden die Protagonisten ohnehin nicht gezeigt. Um dem Ganzen einen realistischen Anstrich zu verpassen, erwähnt man noch, dass die Redaktion die Namen geändert hat. David Torcasso von 20 Minuten hat keine Studie als Aufhänger genommen und war nicht in der Lage, die aktuelle Diskussion um die 3+-Sendung "Jung, wild und sexy" zu nutzen. Er hat in seiner Geschichte einfach mal aufgeschrieben, wie Zürcher Jugendliche heute angeblich ausgehen. Die Story "Was sollen wir denn sonst machen?" ist zum Gähnen. Denn Spektakuläres sucht man vergebens. Umso unverständlicher ist es, dass sich die Hauptdarsteller nicht einmal von hinten fotografieren lassen wollten. Soeben war die Reportage nicht nur in der heutigen Ausgabe des Magazins Friday, dessen Macherinnen Kerstin Netsch und Sabine Eva Wittwer es gern als Neon definieren, sondern auch als oberster Artikel auf 20min.ch zu lesen.
Nur eine Frage: Wenig los heute, oder?

Aus Freude am Fahren


Dominik Wichmann wechselt bekanntlich nächstes Jahr vom SZ Magazin zum Stern. Er hat es nach der Tom-Kummer-Affäre und der Entlassung von Christian Kämmlerling und Ulf Porschardt wieder lesenswert und profitabel gemacht. Wegen der oftmals weichen Heransgehenweise an Themen, die aber Anzeigenkunden gefällt, ist er nicht unumstritten

Ich lese täglich die Rubrik 6 vor 9 auf bildblog.de, in der Ronnie Grob lesenswerte Berichte zu Medienthemen verlinkt. Heute musste ich allerdings einen Link zur SZ-Magazin-Story "Zwei Nasen tanken Tolstoi" von Andreas Bernhard und Lars Reichardt finden , bei der sich nur eine Frage stellt: Hat Audi dafür gezahlt?

Mittwoch, 3. November 2010

Man muss auch delegieren können


Der Multimedia-Bund der SonntagsZeitung ging in diesem Jahr nicht ohne Grund im Wissensteil auf, denn allzu viel Interessantes findet sich selten auf den Digital-Seiten. Die erste Seite gehört meistens irgendwelchen Gadgets, die alberne Sterne erhalten. Und das nennt sich dann Test. Ausserdem werden Testergebnisse aus Zeitschriften wie CHIP zusammengefasst und dann gibt es immer noch längere Artikel, die meistens merkwürdig aus der Zeit gefallen sind, weil man sie immer bringen kann - oder oft auch gar nicht. Denn Neues erfährt man selten. Meistens schreiben Barnaby Skinner und Simone Luchetta einfach an der Aktualität entlang. Hat man beispielsweise alles zu Windows Phone 7 gelesen, kommen sie mit einer Zusammenfassung um die Ecke - drei Wochen später. Daher wirkt die obige Aufforderung umso bizarrer, denn Stress scheinen die beiden Restredaktoren nicht zu haben. David Bauer, der unlängst einen unsäglichen, aus Wikipedia-Artikeln und zehn wegweisenden Blog-Posts zusammengestellten Kompass für die digitale Welt veröffentlichte und Geschichten-Hochjazzer Michael Soukup arbeiten nicht mehr für das Tamedia-Blatt oder sind in den Wirtschaftsteil gewechselt.
Nur eine Frage: Wie lang ist es her, dass Crowdsourcing ein Trend sein sollte?

Dienstag, 2. November 2010

Click 'n' dirty


Nur eine Frage, 20 Minuten Online: Ist Horst Köhler im Amt jünger geworden und zum Judentum konvertiert?

Dienstag, 19. Oktober 2010

Bald Schluss mit nicht lustig?


Der deutsche Mediendienst Kress veröffentlicht seit geraumer Zeit seinen Chuck-Norris-Fact des Tages. Dabei handelt es sich jeweils um eine aktuelle Abwandlung der seit Jahren im Web kursierenden Gags, denen zufolge der Karatekämpfer und Schauspieler schier übermenschliche Kräfte besitzen soll. Seit heute witzelt der Tages-Anzeiger mit.
Nur eine Frage: Ist das der Anfang vom Ende der ohnehin chronisch bemühten Bellevue-Seite?

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Übles Aroma


Nur eine Frage: Warum ist hier nicht erwähnt, dass Ringier hinter der App Vanilla steckt, Blick am Abend?

Donnerstag, 30. September 2010

Ausgleich!


Heute berichtet Joel Bedetti auf 20 Minuten Online über Zopf-Tests mit fadem Beigeschmack: Andreas «Studi» Studer war für den SonntagsBlick als Brot-Tester unterwegs. In einem Blindtest bewertete der Koch der SF-Sendung «Al Dente» die Backwaren der Grossisten Migros und Coop sowie der Zürcher Bäckereien Hard und Stocker. Hauptsponsor von Studers Arbeitgeber Al Dente ist Betty Bossi. Die Firma gehört seit 2001 zur Hälfte dem Verlagshaus Ringier, das den SonntagsBlick herausgibt – und zur anderen Hälfte Coop, dessen Backwaren den Test gewannen.
Heute Nachmittag war dann der obige Artikel im Blick am Abend zu sehen.
Nur eine Frage: Wie viel hat die Migros für diese reine Werbung gezahlt?

Freitag, 24. September 2010

Balla Balla


Ansichts dieser Meldung auf blick.ch kann man noch so lange grübeln - einen echten Nachrichtenwert hat sie nicht. Dafür wird schnell klar, dass HTC hier kostenlos eine grosse Anzeige geschenkt bekomme hat.
Nur eine Frage: Gab es wenigstens ein Desire-Smartphone für den betreuenden Redaktor?

Neues aus die Bundesrat


Nur eine Frage, blick.ch: Dass Oberzeilen nicht nur für Google geschrieben werden ist bekannt, oder?