Freitag, 8. November 2019
Passagiere können jetzt in der Zeitung auf Relevantes warten
Nur eine Frage an Gaudenz Looser, Chefredaktor von 20 Minuten: Was hat diese PR-Meldung für die neue Lounge der Airline Swiss mitten im Wirtshaftsteil der Zeitung zu suchen?
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Mittwoch, 2. Oktober 2019
Quizfrage: Wie war das noch gleich mit dem Interessenkonflikt?
Zum Thema journalistische Unabhängigkeit nur eine Frage an Blick-Journalistin Flavia Schlittler und ihren Chefredaktor Christian Dorer: Darf man als Mitarbeiterin der Zeitung am Zurich Filmfestival für UPC Schweiz eine Quizshow (UPC Movie Challenge) moderieren?
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Wer googeln kann, ist klar im Vorteil
Schlagersänger Michael Wendler ("Sie liebt den DJ") hat mit seiner Freundin Laura Müller erstmals das Oktoberfest besucht. An der Wiesn wurde der Deutsche ausgebuht. Das nutzt Dirk Steinbach für eine Abrechnung auf Bild.de: Keiner möge den Wendler, er sei abgehoben und so weiter. Jemanden, der das öffentlich sagt, hat Bild nicht gefunden. Dafür kommt mit Ingo Wohlfeil ein eigener Reporter der deutschen Boulevardzeitung zu Wort. Der alte Trick halt. Wenn man über jemanden schreibt, über den man augenscheinlich nicht viel weiss, dann geht man auf Wikipedia. Dort liest man im ersten Satz, dass der Star als Michael Skowronek geboren wurde. Den Namen Norberg, den Steinbach ihm im Text von Geburt an gibt, nahm Wendler nach der Hochzeit mit seiner Frau Claudia an - es ist ihrer. Daher nur eine Frage an Dirk Steinbach: Wenn Sie schon das Einfachste nicht hinbekommen, was soll man dann vom Rest des Textes glauben?
Mittwoch, 18. September 2019
Blick in der Champions League der Piraterie
Blick TV soll nicht nur wegen der Verpflichtung von Jonas Projer gross werden. Blick TV muss auch anders werden. Denn mit aus dem Netz zusammengefischten, auf eigene Server, mit eigener Station ID und eigener Werbung versehenen Videos kann es nicht auf Dauer gut gehen. Im Klartext: Dieses Geschäftsmodell, das etwa auch von Watson und 20 Minuten im grossen Stil praktiziert wird, ist illegal.
Ein aktuelles Blick-Beispiel: Gestern Abend hat Marco Reus von Borussia Dortmund zum Auftakt der Champions-League-Saison gegen den FC Barcelona gegen den deutschen Goalie Marc André ter Stegen einen Penalty verschossen. Die Szene des Spiels - auch weil der Match 0:0 ausging. Blick hat natürlich von diesem Moment kein eigenes Video. Wie geht man bei Ringier vor? Man lädt das Video auf eine Plattform wie Streamja (im späteren Video auf Blick.ch akkurat durch den Balken unten halb verdeckt) hoch. Dann lädt man es herunter, auf eigene Server, stempelt das Blick-Logo oben rechts hinein und gibt als Quelle Streamja an. Dass oben rechts noch die Originalquelle (RMC 2 Sport) steht, scheint niemanden zu interessieren. Trotzdem nur eine Frage an Jonas Projer und Blick-Chefredaktor Christian Dorer: Wie lange, denken Sie, kommen Sie damit noch durch?
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Sonntag, 23. Juni 2019
Im Kreis der Clickbaiter
Der Artikel hinter diesem Tweet ist eine Rezension zum Thriller "3,2,1 - im Kreis der Verschwörer" von Troy Kent. Nur eine Frage an ntv: Was um Himmels Willen haben Sie sich bei diesem Clickbaiting gedacht?
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Wer lesen kann, ist klar im Vorteil
Wolfgang Bok, immerhin einst Chefredaktor der Heilbronner Stimme, singt in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) das alte Lied, laut dem deutsche Mainstream-Medien links-grün dominiert sein sollen. Darum soll es hier nicht gehen. Stattdessen nur eine Frage an den Autor: Warum benutzen auch Sie das alte Zitat von Hanns Joachim Friedrichs ("Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, dass die Zuschauer dir vertrauen") nicht in dessen Sinne?
Werbung für alle
Nicht erst seit ZDF-Moderatorin Dunja Hayali wegen Werbe-Auftritten für Gauselmann, Amazon und Otto ins Gerede gekommen ist, muss nur eine Frage an Daniel Bröckerhoff, unter anderem heute+-Moderator, erlaubt sein: Warum machen Sie Werbung für Samsung?
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Sonntag, 2. Juni 2019
Daniele doppelt dissen
Daniele Muscionico machte PR für das Theatertreffen – und veröffentlichte eine Lobrede auf das Festival in ihrer Zeitung, der NZZ, wie Andreas Tobler diese Woche dankenswerterweise im Tages-Anzeiger schrieb. Aber nur eine Frage: Warum wurde nicht erwähnt, dass Muscionico 2014 als Jurorin des Berliner Theatertreffens zurücktreten musste? Denn sie hatte Passagen ihrer Laudatio auf Frank Castorfs Inszenierung „Reise ans Ende der Nacht“ (, aus der das obige Bild stammt,) kaum verändert aus dem Programmheft einer Aufführung am Münchner Residenztheater abgeschrieben, wie Journalist Wolfgang Behrens vom Bühnenportal „Nachtkritik“ nachwies.
Samstag, 11. Mai 2019
Kalter Kaffee
Nicolas Freund berichtet in der heutigen Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung" über Schleichwerbung beziehungsweise Product Placement in Serien und Filmen von Streamingdiensten, etwa in "Stranger Things". Aufhänger soll der vermeintliche Starbucks-Kaffeebecher in "Game of Thrones" sein. Das Problem: Es ist seit Mitte der Woche bekannt, dass dieser nicht von der US-Kaffeehauskette stammt. Denn Hauke Richter, Art Director der HBO-Serie, hat tmz.com erzählt, dass der Becher in einem irischen No-Name-Kaffeeladen in der Drehgegend um Banbridge gekauft wurde. Daher nur eine Frage an die SZ: Hätten Sie den Artikel auch ohne aktuellen Aufhänger gebracht?
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Sonntag, 28. April 2019
Die grüne Volkspartei kommt nicht
In der heutigen "Sonntagszeitung" kann man lesen, dass es bei Ecopop keine Pläne für eine GVP, also eine grüne Volkspartei gibt. Ecopop-Vorstandsmitglied Erika Häusermann habe ihrer Nachbarin Ursula "Ursi" Egli, SVP-Nationalratskandidatin, das Ganze scherzhaft per WhatsApp vorgeschlagen. Irgendwie fand es dann den Weg zu 20 Minuten, wo Pascal Michel eine grosse Geschichte daraus machte: Nur eine Frage an Chefredaktor Marco Boselli und den Autor: Wann kommt die grosse Korrektur?
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Mittwoch, 20. März 2019
Eine echte Werbung für einen ganzen Tag im ÖV
Im "20 Minuten" stand heute diese Geschichte im Wirtschaftsressort als Aufmacher. Es geht um eine Marketingstory für Swisscom - im Rahmen der Aktion #myprivatepicasso kann man das Bild "Buste de femme auf chapeau (Dora)" gewinnen, zumindest für einen Tag. Swisscom will sich damit als Anbieter von IT-Sicherheitslösungen, 5G und so weiter positionieren. Es ist also reine Werbung, da keine Substanz in der Story steckt. Interessant ist, dass Achill Prakash, Head of Marketing Communication Swisscom (Schweiz) AG, Anfang Jahr angekündigt hat, deutlich weniger Print-Werbung zu schalten, dafür aber Medien für grosse Stories zu bezahlen. Das dürfte eine solche sein. Als Native Advertising, Sponsored Content oder Ähnliches ist der Artikel aber nicht gekennzeichnet. Daher nur eine Frage an die hier auch schon negativ aufgefallene Schreiberin Valeska Blank und Chefredaktor Marco Boselli: Wie viel hat Geld hat "20 Minuten" von Swisscom erhalten, um diese Nullnews so prominent zu platzieren?
Sonntag, 17. März 2019
Finde den Fehler
Nur eine Frage an Marco Boselli, Chefredaktor von "20 Minuten": Warum wird dieser Bericht mit Bildern von Leser-Reportern, ergo Gaffern, illustriert?
Sonntag, 3. Februar 2019
See you later, E-Paper
OK, die "c't" erscheint am Freitagabend jeweils schon als E-Paper, da kann man nicht verlangen, dass sie News, die am Donnerstag publiziert werden, noch haben. Andererseits schafft es "Der Spiegel" auch immer wieder, ins E-Paper noch Last-Minute-Entwicklungen aufzunehmen. Am Donnerstag ist also bekanntgeworden, dass Intel mit Robert Swan, zuvor CFO des Chipriesen, einen neuen CEO bekommt. In der "c't" war am Freitag die obige Passage zu lesen. Daher nur eine Frage an Redaktor Christof Windek: Hätten Sie nicht wenigstens diese haltlosen Spekulationen sein lassen können?
Samstag, 2. Februar 2019
"Bild" muss (sich) selbst ein Bild machen
Solchen Copyright-Beschiss sieht man auf bild.de ständig. Nur eine Frage an Peter Wenzel, Dirk Krümpelmann und Johannes Ohr von "Bild" sowie an Julian Reichelt, Chefredaktor der deutschen Boulevardzeitung: "Foto: Sky" heisst, jemand von Ihnen hat einen Screenshot während einer "Sky-Übertragung" gemacht - denken Sie, dass lässt sich mit dem Urheberrecht vereinbaren?
Mittwoch, 30. Januar 2019
Geistige Umnachtung an der Falkenstrasse
Nur eine Frage an Luzi Bernet, Chefredaktor der NZZ am Sonntag: Was hat sich die Redaktion bei diesem geschmacklosen Quiz über die Klimaaktivistin Greta Thunberg gedacht?
Mittwoch, 19. Dezember 2018
Dieser Kommentar bereitet Kummer
Claas Relotius, hochdekorierter Reporter beim "Spiegel", hat sich diverse Geschichten ausgedacht, die auch in Schweizer Medien wie der Weltwoche und der "NZZ am Sonntag" erschienen. Das hat Relotius seine Karriere gekosttet. Mathias Müller von Blumencron hat dazu einen im Grunde richtigen Kommentar für den "Tagesspiegel" geschrieben, in dem er den wichtigen Punkt anspricht, dass solche Fails Wasser auf die Mühlen all der Fake-News-Rufer sind. Nur eine Frage an Müller von Blumencron: Warum schreiben der Schweizer Interview-Faker Tom Kummer sei Deutscher?
Kurt W. Zimmermann einmal mehr mit Anfängerfehler
Schon wieder das falsche Foto: Nur eine Frage an Kurt W. Zimmermann, noch Chefredaktor des "Schweizer Journalist": Wann lernen Sie endlich, wie Adrienne Fichter von der "Republik" aussieht?
Dienstag, 4. Dezember 2018
Advent, Advent, eine Schleichwerbung brennt
Nur eine Frage an Marco Boselli, Chefredaktor von 20 Minuten: Warum ist diese Werbung für MediaMarkt nicht als solche gekennzeichnet?
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Montag, 19. November 2018
Schiebung
Brand Studio beziehungsweise Admeira ist für die breite Masse, erst recht die Blick-LeserInnen, kein eindeutig erkennbarer Autor. Daher nur eine Frage an Christian Dorer, Chefredaktor beim Blick: Warum wird diese Werbung (Artikel zur 2. Schweizer Schieber-Meisterschaft ist von Swisslos bezahlt) nicht gekennzeichnet?
Mittwoch, 14. November 2018
Wo Schleichwerbung zu Hause ist
Nur eine Frage an Christian Dorer und und die Verantwortlichen beim "Blick am Abend": Warum ist diese offensichtlich von Swiss bezahlte "Good News" nicht als Werbung gekennzeichnet?
Sonntag, 11. November 2018
Grobe Fehlleistung
Ronnie Grob, Medienkolumnist der "NZZ am Sonntag" und hauptberuflich bei der Nischenpulikation "Schweizer Monat" tätig, ist ein Meister des Erwartbaren. Immer stramm auf rechtsliberaler Linie plädiert er stets dafür, dass der Markt es regeln soll. Mitte vergangener Woche machte sich Edith Hollenstein, Redaktionsleiterin von persoenlich.com in einem Blogeintrag Gedanken darüber, warum anlässlich des Scheiterns der TagesWoche kein Aufschrei der Gewerkschaften Impressum und Syndicom zu vernehmen sei. Ein kluger Beitrag, der nicht alle Fragen beantwortet, aber die richtigen stellt. Ronnie Grob hat die wesentlichen Gedanken für die heutige Ausgabe der "NZZ am Sonntag" einfach übernommen, ohne dies kenntlich zu machen: Daher nur eine Frage an ihn und Chefredaktor Luzi Bernet: Lässt der Markt dauerhaft Platz für Plagiate?
Dienstag, 23. Oktober 2018
Sonntag, 14. Oktober 2018
Zu früh die Seite zugemacht
Am Freitag wird bekannt, dass der Mord an der bulgarischen TV-Moderatorin Viktoria Marinowa mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts mit ihrem beruflichen Wirken zu tun hat. Nur eine Frage an Rainer Stadler, gedemütigter Medienredaktor der NZZ: Warum schreiben Sie das in der Samstagsausgabe nicht?
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Dienstag, 25. September 2018
Die Foulende sollte nie selbst schiessen
Wir erinnern uns: 2012 musste der "Tages-Anzeiger" namentlich Res Strehle in einem zweiseitigen Interview mit Alexander Müller zu Kreuze kriechen, weil Michèle Binswanger sich nicht an eine der wichtigsten Journalistenregeln gehalten hatte. Sie hatte es versäumt, den SVP-Politiker zu fragen, ob er wirklich per Tweet eine neue Kristallnacht gefordert hatte. Hatte er natürlich nicht. Binswanger soll damals nur nicht gefeuert worden sein, weil sie beim "Tages-Anzeiger" jemanden weit oben kannte. Für die aktuelle Ausgabe des "Schweizer Journalist" darf Binswanger, an der Chefredaktor Kurt W. Zimmermann ohnehin einen Narren gefressen zu haben scheint, einen besserwisserischen Text ("Auf Konflikt gebürstete Scheindebatten") über Shitstorms schreiben. Sie kritisiert unter anderem die "Blick"-Berichterstattung zum Fall Andreas Glarner (SVP). Daher nur eine Frage an Kurt W. Zimmermann, Chefredaktor des Branchenmagazins: Was soll dieser Pseuo-Disclaimer am Ende des Artikels?
You had one job
"Republik"-Gründer Constantin Seibt liess unlängst sinngemäss in der "Medienwoche" verlauten, er sei schon froh, wenn "Weltwoche"-Kolumnist und "Schweizer-Journalist"-Chefredaktor Kurt W. Zimmermann Namen richtig schreibe. Daher nur eine Frage an Zimmi: Kennst du SRF-Moderator Arthur Honegger, immerhin Kopf von "10 vor 10", nicht?
Mittwoch, 19. September 2018
Wir sind Werbung
Nur eine Frage an Bettina Weber, Ressortleiterin Gesellschaft bei der "SonntagsZeitung" und an Chefredaktor Artur Rutishauser: Dass beim grossen Ketchup-Test das Ketchup von M-Budget von Nina Kobelt und Daniel Böniger zweimal die Höchstnote erhält und sich damit den Sieg holt, das hat nichts damit zu tun, dass die im Gegensatz zum erwähnten Artikel klar als Werbung gekennzeichnete Seite links daneben von der Migros bezahlt wird, Stichwort: Migusto?
Montag, 17. September 2018
Shitness
In der gestrigen "SonntagsZeitung" ist - ohne Aufhänger - eine "redaktionelle Sonderbeilage" namens "Swissness" erschienen. Dass sie nichts weiter als geschickt getarnte Werbung enthält, sieht man einerseits an den schwärmerischen Unternehmenstexten und daran, dass die Aufmachergeschichte auf der Start-Doppelseite vom Appenzeller Alpenbitter handelt. Drei Seiten weiter findet man dann die entsprechende Anzeige. Interessant ist, dass Tamedia im Impressum nur zwei Formen von Inhaltswerbung nennt: Paid Post und Sponsored. Die Artikel in der Beilage sind aber nicht dementsprechend gekennzeichnet. Daher nur eine Frage an den verantwortlichen Redaktor, Dominic Geisseler, sowie an SoZ-Chefredaktor Artur Rutishauser: Wie wollen Sie so glaubwürdig bleiben?
Sonntag, 16. September 2018
Frischen Schleichwerbebrei direkt bestellen
Immer wieder fällt der Blick im Schleichwerbung auf. Jüngstes Beispiel ist diese nicht gekennzeichnet Anzeige für Yamo, frischen Babybrei aus der Schweiz. Klickte man sie an, landete man direkt auf der Website des Unternehmens. Daher nur eine Frage an Blick-Chefredaktor Christian Dorer: Wie verzweifelt muss Ihre Anzeigenabteilung sein, dass sie immer wieder solche Verstösse gegen die Richtlinien des Schweizer Presserats zulässt?
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Sonntag, 9. September 2018
Hier schreiben die Anzeigenkunden selbst
Die ganze Seite 18 in der gestrigen NZZ war mit Todesanzeigen des verstorbenen Juristen Moritz W. Kuhn-Keller gepflastert. Auf Seite 23 war ein Nachruf zu lesen, verfasst von Dominik Vock und Balz Hösly. Beide sind für die Kanzlei MME tätig. In dieser war allerdings Kuhn Partner. Deklariert war dieser Befangenheit der Autoren nicht. Daher nur eine Frage an Chefredaktor Eric Gujer und Zürich-Ressortleiterin Irène Troxler: Kann man sich bei Ihnen Nachrufe kaufen?
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