Mittwoch, 4. Dezember 2013
Unglaubliche Recherche in einem verrückten Flugzeug
Den Streit mit einer gewissen Diane hat sich Bachelor-Produzent Elan Gale nur ausgedacht. Auf ihn hereingefallen
ist auch der Reiseblog Gotorio.de des deutschen Medienkritikers Thomas Knüwer. Daher nur eine Frage: Wie war das nochmal mit den zwei Quellen?
Dienstag, 3. Dezember 2013
Recherche geht meist daneben
Nur eine Frage an Dorothea Vollenweider von 20 Minuten: Wo genau steht Ihr Beleg dafür, dass Werbung auf Facebook meist daneben geht?
Sonntag, 24. November 2013
In dieser Recherche ist der Wurm drin
Marco Metzler hat sich heute in der NZZ am Sonntag als Apple-Kritiker versucht und schreibt, den teuren Tablets und Handys sei kein langes Leben beschieden. Das kümmere den Konzern wenig. Dazu ein paar Anmerkungen: Es gibt bisher keinen Beweis, dass iOS 7 alte Apple-Geräte nach dem Update langsamer macht. Man muss Einkäufe aus Apples Angebot nicht abschreiben. Beispielsweise lassen sich Filme und Songs auch auf Geräten ohne Apfel-Logo nutzen. Es mag sein, dass das Update auf iOS 6 nach zweieinhalb Jahren nicht mehr unterstützt wurde. Nur zum Vergleich: Bei Googles Android ist nach anderthalb Jahren Schluss, zahlreiche Windows Phones erhielten das Update auf Windows Phone 8 nach einer ähnlichen Frist nicht mehr. Bei diversen Geräten kann man den Akku nicht mehr selbst ohne weiteres wechseln - beispielsweise gilt das auch für das Nexus 5. Belege für geplante Obsoleszenz, wie sie im New-York-Times-Artikel "Cracking the Apple trap" angedeutet wird, liessen sich bisher nicht finden. Auch andere Hersteller tauschen Geräte nicht gegen höherwertige um. Es gibt etwa bei Samsung kein S4 für ein vermeintlich langsam gewordenes S3. Daher nur eine Frage, Marco Metzler: Wo bleibt die Ausgewogenheit der Berichterstattung?
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Kein Foto, bitte
Drei Jahre habe Helene Aaecherli für ihre Prostitutionsgesschichte recherchiert, die in der aktuellen Annabelle zu lesen ist. Es geht um einen Besuch im Saunaclub Globe in Schwerzenbach. Sie hat mit einer Handvoll Freier, einem Sozialarbeiter, dem Bordellbetreiber und einem Psychoanalytiker gesprochen. Herausgekommen ist das, was man eh schon weiss: Männer gehen ins Bordell, weil sie dort das bekommen, was sie zuhause nicht kriegen. Einsamkeit spielt auch eine Rolle. Und natürlich geht es den Damen im Globe gut. Fotografieren liess sich natürlich keiner der Protagonisten. Daher nur eine Frage: an Annabelle-Chefredaktorin Silvia Bingelli: Was genau hat an diesem Artikel drei Jahre gedauert?
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Donnerstag, 21. November 2013
Opium fürs Grafikervolk
Nur eine Frage an Georg Bucher von der NZZ: Warum wurden Holland und Belgien in der Karte vertauscht?
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Exklusiv falsch
Roger Baur schreibt im Blick am Abend, Apple sei tief gefallen und iPhones hätten gegenüber Android-Handys das Nachsehen. Dass die Basis dieser Aussage Unsinn ist, scheint ihn nicht zu stören. Denn man könnte nur einen Vergleich anstellen, wenn alle Nutzer mit ihren Geräten jeweils in derselben Funkzelle wären und den gleichen Mobilfunktarif gebucht hätten. Denn bekanntlich bekommt man bei Swisscom nur die volle Geschwindigkeit, wenn man viel zahlt. Daher nur eine Frage an die Macher der Gratis-Zeitung aus dem Hause Ringer: Ist in letzter Minute ein Aufmacher für die Seiten 2 und 3 weggebrochen?
Mittwoch, 20. November 2013
Sonntag, 3. November 2013
Wie man bei der NZZ am Sonntag recherchieren kann
Nicht einmal die USA konnten Huawei bisher Spionage nachweisen. Daher nur eine Frage an Lukas Häuptli von der NZZ am Sonntag: Wie wäre es, wenn Sie echte Recherchen lieferten, anstatt nur Verdachtsmomente in den Raum zu stellen?
Sonntag, 20. Oktober 2013
NBZ am Sonntag - Neue Bluff Zeitung am Sonntag
Vor fünf Tagen war zu lesen, die Chefin der Modemarke Burberry, Angela Ahrendts, wechsle im Frühjahr zu Apple. Sie werde direkt Firmenchef Tim Cook unterstellt sein und auch die Online-Stores beaufsichtigen, teilte Apple am Dienstag mit. Heute dann in der NZZ am Sonntag ein Nachzieher ohne neue Erkenntnisse zu dieser alten News. Nur eine Frage an Sie, liebe Leser: Angesichts des oben zu sehenden Teasers hätten Sie doch auch mit der Ablösung von Apple-Boss Tim Cook gerechnet, oder?
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Alte Liebe am Handgelenk
Diese Woche berichtete der Blick, Leonardo DiCaprio habe eine neue Freundin, Kat Torres. Der Schauspieler sei nicht mehr mit dem deutschen Model Toni Garrn liiert, war zu lesen. Nur eine Frage an Blick.ch: Hat Tag Heuer dafür gezahlt, dass unten noch einmal die die alte Bilderstrecke präsentiert wird?
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Freitag, 4. Oktober 2013
Hier schreibt der Werbekunde selbst
Dany Gehrig schreibt im 20 Minuten einen Artikel über eine von Globetrotter angebotene Bike-Reise nach Mustang. Weil Gehrig zufällig CEO Globetrotter Travel Service ist - wie unter dem Artikel auch noch erwähnt - nur eine Frage an die Gratiszeitung: Gibt es nun nicht einmal Redaktoren, die sich einladen lassen?
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Erwünschter Nebeneffekt
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Donnerstag, 22. August 2013
Was Carsten Schloter und Moritz Erhardt gemeinsam haben
Gestern schrieb Matthias Müller in der "NZZ" einen bemerkenswerten Kommentar mit dem Titel "Lasst die Toten ruhen". Er fordert all die vermeintlichen Besserwisser zum Schweigen auf. Denn kein Journalist weiss, warum sich Swisscom-Chef Carsten Schloter umgebracht hat. Es bringt also auch nichts, wenn Marc Kowalsky in der "Bilanz" suggeriert, der Grund für den Suizid liege in einem Zerwürfnis mit mit VR-Präsident Hansueli Loosli. Randnotiz: Als ehemaliger Swisscom-Mitarbeiter weiss ich, wie nah Schloters Tod vielen Kolleginnen und Kollegen geht.
Pikanterweise publizierte die hier auch schon unangenehm aufgefallene NZZ-Redaktorin Kathrin Klette ebenfalls gestern einen Artikel, aus dem auch hervorgeht, dass sie nichts über den Tod eines Menschen weiss. Es geht um den deutschen Studenten Moritz Erhardt, einen Elitepraktikanten der Bank Merrill Lynch, der in London gestorben ist. Ob dies etwas mit Überarbeitung, Depressionen oder Liebeskummer zu tun hat - wir wissen es nicht. Klette hat sich aber nicht einmal die Mühe gemacht, selbst zu recherchieren. Stattdessen schreibt sie nur Boulevard-Zeitungen wie "Daily Mail" ab. Daher nur eine Frage an sie: Sollte man die Toten nicht ruhen lassen?
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Dieser Mann zieht schneller als sein Schatten
Ein Bolt für alle Fälle: Seit Frühling wirbt Sprinter Usain Bolt für die Samsung NX300. Und am Wochenende zückte er im Ziel eine solche Kamera, um Bilder zu machen. Disqualifiziert wurde er erwartungsgemäss trotz Werbeverbots nicht. Daher nur eine Frage, Blick am Abend: Schon mal darüber nachgedacht, dass Samsung genauso solche Berichte bezwecken wollte?
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Mittwoch, 31. Juli 2013
Eigengewächs gefeiert
Nur eine Frage an den Blick am Abend: Warum wird nicht erwähnt, dass Benjamin Rüegg, der Mann mit den lustigen Bildschirmhintergründen, für den Blick arbeitet?
Lohnenswerte Partnerschaft
Alle paar Wochen kommt eine Dating-Website mit einer Studie um die Ecke. Dabei geht es dann um Sex-Knigges und ähnliche Marginalien. Gibt es Umfragen, sind sie selten repräsentativ. Daher nur eine Frage an Kathrin Klette von der NZZ: Dass sie über diese schwachsinnige Studie berichten, hat nicht zufällig etwas damit zu tun, dass die NZZ einen Deal mit Parship hat, oder?
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Donnerstag, 18. Juli 2013
Im Kürzel liegt die Würze
Nur eine Frage an den hier schon öfter erwähnten Stefan Betschon von der NZZ zu seinem Artikel über IFTTT: Was ist IFFT?
Dienstag, 16. Juli 2013
Journalistisches Ethos im Garten vergraben
Ich habe mich ja schon zur Springer-Paywall namens Bild+ geäussert: Leser werden hinters Licht geführt, denn die Inhalte sind in der Regel nicht exklusiv und somit nicht bezahlenswert: Heutiges Beispiel ist der oben erwähnte Text über den Studenten Leo, der für "Gardena als Rasenwächter" auf der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) arbeitet und dafür 2500 Euro bekommt". Woher ich das weiss? Steht in der im Netz. Daher nur eine Frage an Bild:de: Kann man Werbung exklusiv haben?
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PR-Schleudertrauma
Nur eine Frage an Stephan Gubler, der für den Blick am Abend den Weltraumsimulator von Space Expedition Corporation (SXC) in Holland testete: Der Schweizer Uhrenhersteller Luminox wird nur erwähnt, weil er die Reise bezahlt hat, oder?
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Freitag, 12. Juli 2013
Paid Content
Davon abgesehen, Markus Spillmann, dass es "das iPad" heisst, nur eine Frage an Andreas Schürer und Peter Hogenkamp: Warum erscheint diese reine Werbung für das NZZ Café (neu am Terminal A am Flughafen Zürich) im redaktionellen Teil der Neuen Zürcher Zeitung?
Sonntag, 7. Juli 2013
Verrat am Leser
Der Spiegel druckt in seiner aktuellen Ausgabe ein Interview, dass Jacob Appelbaum und Laura Poitras mit Whistleblower Edward Snowden führten, bevor dieser sich outete. Dementsprechend ist es nicht besonders interessant. Auf dem Titelblatt wird es aber so verkauft, als hätten Snowden dem Spiegel ein aktuelles Interview gegeben. Daher nur eine Frage nach Hamburg: Möchten Sie so ein wenig im Scoop-Fahrwasser des Guardian fischen?
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Alles andere ist Beilage
Ende Juni verliess Jeroen van Rooijen die NZZ, um bei Harper's Bazaar anzuheuern. Er ging aber auch im Streit um den von ihm gegründeten und eingestellten Gentlemen's Report (GR). Nur eine Frage an die Neue Zürcher Zeitung: Warum wird immer noch mit dem GR als Beilage um Leser geworben?
Freitag, 5. Juli 2013
Bild-
Bild+ soll der Schritt hinter die Paywall sein. Aber nur eine Frage, Bild.de: Mit diesem Teaser zu suggerieren, Rudi Völler habe eine Neue und am Ende ist es nur ein Urlaub mit seiner Frau Sabrina - wie oft kann sich Ihre Redaktion das leisten?
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Sonntag, 30. Juni 2013
Freitag, 28. Juni 2013
Auf der Suche nach der Ideallinie
Nur eine Frage an die selbsternannte Datenjournalistin Sylke Gruhnwald von der NZZ: Was genau sollen uns die grünen Linien in dieser offensichtlich nicht fürs Web optimierten Infografik sagen?
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Montag, 17. Juni 2013
Volksverdummung
Heute auf der Frontseite der Printausgabe von 20 Minuten als Teaser und im Wirtschaftsteil in Gänze ist ein Bericht zu finden, der mit "Migros bietet günstiges 'Tablet fürs Volk' an" überschrieben ist. 149 Franken verlangt der Detailhändler für die 7-Zoll-Wifi-Version des Samsung Galaxy Tab 2 mit acht Gigabyte. In einer Box wird schnell klar, wie der Hase läuft: 20 Minuten ist als App vorinstalliert. Und wie in der Branche immer wieder zu hören ist, hat das Gratisblatt keinen wichtigeren Werbekunden als die Migros. Schnell noch in einer Preissuchmaschine nachgeschaut. Natürlich: Den Rechner gibt es ab 144 Franken. Im redaktionellen Teil hat dieser Artikel nichts zu suchen. Das einzig Ehrliche wäre ein harter Test gewesen. Daher nur eine Frage, Daniel Schurter: Haben Sie für diesen Liebesdienst wenigstens ein Galaxy Tab 7 gratis bekommen?
Sonntag, 9. Juni 2013
Zum Abtauchen
Heute hat die NZZ am Sonntag ein Interview mit James Cameron im Blatt. Gut, dachte ich mir, gibt bestimmt einen Aufhänger für ein Gespräch mit dem Titanic- und Avatar-Regisseur. Gibt aber keinen Anlass. Daniel Hug hat Fragen gestellt wie "Waren die Filme von Jacques-Yves Cousteau eine Inspirationsquelle?" Oder: "Wie beurteilen Sie den heutigen Zustand der Ozean?" Und ganz wichtig: "Ihre Projekte sind hochriskant. Zweifeln Sie manchmal an der Umsetzung?". Beim Blick auf die linke Zeitungsseite wird dann einiges klar. Daniel Hug hat das Interview bei Camerons Besuch in Genf bekommen, weil er dort ausführlich über eine Rolex berichtet. Der Schweizer Hersteller hat Cameron eine Taucheruhr gebaut, welche er bei seinen Expeditionen benutzt. Ausserdem ist das Unternehmen Sponsor des Projekts. Nur eine Frage, Daniel Hug: Gab es für Sie angesichts dieser kostenlosen doppelseitigen Werbebeilage eine Rolex umsonst?
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Leidartikel
Niemand hat jemals ernsthaft behauptet, Social Media würden Revolutionen auslösen. Aber wenn ich den heutigen Leitartikel, besser Leidartikel, von Michael Furger in der NZZ am Sonntag lese, könnte ich vor Verzweiflung einen Umsturz an der Falkenstrasse auslösen. Furger ist sich nicht zu blöd, Sätze wie diesen zu schreiben: "Soziale Medien wie Twitter und Facebook werden als Werkzeuge der Befreiung und Solidarität gefeiert. Vergessen geht, was für Stumpfsinn und Abscheulichkeiten über diese Netzwerke täglich in die Welt gesetzt werden." Abgesehen davon, dass Medien nicht sozial sind, weiss ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Wer 2013 noch ernsthaft schreibt, dass auf Twitter und Facebook Banales und Brutales zu sehen ist, hat immer noch nicht verstanden, dass diese Dienst nichts anderes als ein Spiegel der Gesellschaft sind. Wer sie deswegen verdammt, könnte auch das Telefon verbieten - wenn man bedenkt was für Stumpfsinn und Abscheulichkeiten über diese Netzwerke täglich in die Welt gesetzt werden. Zu einem ähnlich stumpfsinnigen Text von Andrea Masüger, CEO der Südostschweiz Medien, schrieb Nick Lüthi kürzlich auf auf Twitter: "Der Abstinenzler als Suchtexperte: Andrea Masüger warnt vor Twitter, droht uns «zu Psychopathen zu machen»". Heute mal nur eine Frage an dies Leser: Ist Michael Furger auf Twitter?
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Mittwoch, 5. Juni 2013
About Schmidt
Abgesehen davon, dass Eric Schmidt Googles legale Steuertricks in den vergangenen Wochen bereits einige Male verteidigt hat und der Nachrichtenwert dieser Meldung daher gegen Null geht, nur eine Frage an Die Zeit: Schon mitbekommen, dass Schmidt 2011 von Larry Page als CEO abgelöst wurde und nun Verwaltungsratsvorsitzender ist?
Freitag, 31. Mai 2013
Wie manage ich meinen Zorn?
Mats Schönauer hat für Bildblog.de im April unter dem hübschen Titel "Der schöne Sheen" aufgeschrieben, wie Bild.de Werbung für "Anger Management" macht, ohne diese als solche zu kennzeichnen. Die Serie mit Charlie Sheen ist gegen Geld auf Bild Movies zu sehen. Beeindrucken lassen hat man sich bei Axel Springer davon anscheinend nicht, denn nun wird erneut Werbung gemacht - unter dem Reiter TV. Nur eine Frage, Bild Online: Könnte es sein, dass Charlie Sheen niemanden mehr interessiert?
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