Thomas Ungricht, nur eine Frage: Sollte nicht, wenn die vermeintlich eigene Geschichte zwei Seiten weiter noch mal als SDA-Meldung im Blick am Abend auftaucht, Zürich wenigstens wieder auf Platz 5 der teuersten Städte für Ausländer liegen?
Dienstag, 12. Juni 2012
Knapp daneben ist auch vorbei
Thomas Ungricht, nur eine Frage: Sollte nicht, wenn die vermeintlich eigene Geschichte zwei Seiten weiter noch mal als SDA-Meldung im Blick am Abend auftaucht, Zürich wenigstens wieder auf Platz 5 der teuersten Städte für Ausländer liegen?
Hasen spät zum Abschuss freigegeben
Jan Graber hat mit seinem Bericht über "die heissen Hostessen der E3" gestern Lesern von 20 Minuten Online mal wieder gezeigt, wie billig sich Digitalstories und Männerphantasien verknüpfen lassen - Bilderstrecke inklusive, versteht sich. Aber nicht nur deswegen wirkt der heutige Artikel "Chip.de: Playmates für Quoten" auf derstandard.at leicht antiquiert. Denn das deutsche IT-Portal setzte bereits vor geraumer Zeit Playmates wie Daniela Wolf und Doreen Seidel in der Serie "Toys for Boys" ein. Dass das deutsche Playmate des Jahres 2010, Anna Maria Kagerer, nun zum Einsatz kommt, ist also nichts wirklich Neues. Also nur eine Frage: Hat sich Chip Online schon für die kostenlose Werbung bedankt?
Geschmähte Buhfrau
Angesichts der Tatsache, dass dieses Buch über Josef Ackermann von Manfred Pohl geschrieben wurde, der für die Deutsche Bank arbeitete, nur eine Frage, Claudia Aebersold Szalay: Sollten sich Journalisten für solche Werbeaktionen hergeben?
Montag, 28. Mai 2012
Auf die Grösse kommt es an
Mittwoch, 16. Mai 2012
Was sagt der Bö dazu?
Dienstag, 15. Mai 2012
Keine Schleichwerbung mehr verpassen
Donnerstag, 10. Mai 2012
Eilmeldung: Steve Jobs ist tot
Sonntag, 6. Mai 2012
Etikettenschwindel
Ich sehe schwarz
Dienstag, 1. Mai 2012
Schnelle Nummer
Ein kurzer Blick zeigt, dass mitunter Bevölkerungszahlen mancher Länder von 1990 stammen, während andere von 2010 sind. Das gilt auch für die geschätzten Zahlen der Prostituierten im jeweiligen Land. Die Erhebung weist noch viel mehr Mängel auf. Beispielsweise ist Russland als Land angeben, die Zahl der Dirnen wurde aber nur für Moskau geschätzt. Ohnehin sind in der Quellenliste kaum seriöse zu finden. Abschliessend nur eine Frage zum "Atlas der käuflichen Liebe", blick.ch: Wenn man im Text schon demonstrativ die vom Bildblog publik gemachten Bild.de-Fehler wiederholt, warum hängt man sich nicht wenigstens bei der eigenen Prostituierten-Geschichte rein?
Donnerstag, 26. April 2012
Schnauze!
Mittwoch, 25. April 2012
Daumen runter
Noch mal zum Mitschreiben: Pressetext verbreitet vermeintlich redaktionelle Inhalte und reichert diese mit Stimmen vermeintlicher Experten an, um Werbung für diese oder deren Unternehmen zu machen. In diesem Fall geht es um eine Software von US-Forschern und IBM, die manipulierte Rezensionen im Netz aufspüren soll. Im Text heisst es dazu: "Philipp Pfaller, Geschäftsführer der Internet-Agentur LimeSoda, hält eine solche Entwicklung für positiv und erklärt im Interview die Wichtigkeit von öffentlichem Kundenfeedback." Pfaller steuert unter anderem bei, dass Bewertungen "extrem kaufentscheidend" sein sollen. Zahlen oder ähnliche Fakten, welche diese Binsenweisheit belegen könnten, hat er nicht im Gepäck. Unter dem vergleichsweise kurzen Text, den computerworld.ch auf zwei Seiten aufgeteilt hat, um einen Klick zu schinden, steht dann www.pressetext.ch, aber wie gesagt (besser: geschrieben): Das sagt wohl kaum jemandem etwas. Daher nur eine Frage, Medienwoche.ch: Wird das Verlinkte vorher gelesen?
Montag, 23. April 2012
Mittwoch, 18. April 2012
Let me google that for you

Nur eine Frage, Thomas Benkö, durch Eingeben des Namens Verena Mayer in eine Suchmaschine herauszufinden, dass sie Österreicherin ist, hätte die Geschichte zerstört, oder?
Time is on my side

Als ich vorhin die obige Geschichte von Beat Bumbacher auf NZZ Online las, dachte ich: Interessant, aber woher weiss er das alles? Hat bestimmt fleissig recherchiert und die Quellen artig verlinkt, wie man das im Netz nun mal so macht. Doch leider musste ich feststellen, dass kein Link im Text zu finden war. Und auch der "Indiana-Jones"-Einstieg wurde beim Magazin Time geklaut. Und den Vornamen des Spitfire-Finders hätte man auch richtig abschreiben können. Daher nur eine Frage, NZZ Online: Wie war das noch mal mit dem Nach-Draussen-Verlinken, das kürzlich ein Kollege Bumbachers noch so forsch propagierte?
Dienstag, 17. April 2012
Quellfrisch PR auf den Tisch

Nur eine Frage, Andreas Lorenz-Meyer: Warum erwähnen Sie in Ihrem Artikel für die Neue Luzerner Zeitung nicht, dass sich Matthias Stürmer bei der Unternehmensberatung Ernst & Young ums Thema Open Source kümmert?
Samstag, 7. April 2012
Nichts in der Hand

Kinect, Microsofts Bewegungssteuerung für die Xbox 360, macht den Körper zum Controller. Daher nur eine Frage, Marc Bodmer: Warum ist ein Eingabegerät auf dem Bild zu sehen?
Mittwoch, 4. April 2012
Generationenkonflikt

Angesichts der Tatsache, dass die LTE-Version des neuen iPads nur in den USA und Kanada unterstützt wird und Apple wegen der 4G-Bewerbung des Tablets in Australien Käufern wegen entsprechend irreführender Reklame eine Entschädigung zahlen wird, nur eine Frage, Swisscom: Warum wird der Rechner in der Schweiz so beworben?
Dienstag, 27. März 2012
Steine des Anstosses

Nur eine Frage an Franziska Vögeli von 20 Minuten Online: Wer hat für diese Werbung bezahlt - Lego oder Jung von Matt?
Sonntag, 18. März 2012
Transparenz sieht anders aus - im eigenen Haus

Wenn man über Unternehmen des eigenen Medienhauses schreibt, sollte man erwähnen, dass diese zum eigenen Laden gehören - finde ich. Anlässlich der Tatsache, dass Zattoo nun auf den Fernseher kommt und Tamedia gehört, erfüllte mir tagesanzeiger.ch diesen Wunsch. Manuel Bühlmannn liess hingegen auf 20min.ch nicht nur diese Information weg, sondern brachte am Ende noch einen Werbehinweis auf die eigene App TV Screen sowie links daneben ebenfalls Reklame dafür unter. Daher nur eine Frage: Schon mal etwas von der Trennung von Redaktionsinhalten und PR gehört?
Dafür gibt's in A keinen Journalistenpreis

In einer elfteiligen Serie hat 20 Minuten Online versucht, den Fall Natascha Kampusch neu zu erzählen. Das Problem ist: Man hat nichts Neues erfahren. Es wurden alte Spekulationen (mehrere Täter, Kinderpornoring usw.) aufgewärmt. Wenig überraschend das Ganze, denn Journalisten wie Karin Leuthold und Felix Burch sind bisher nicht als investigative Grössen aufgefallen.
Mich überraschte es damals schon, dass keine ernstzunehmenden Medien wie Der Spiegel oder Der Standard enstprechende Auswertungen der Akten hatten oder zumindest nichts veröffentlichten. Dementsprechend schlägt dem Schweizer Nachrichtenportal seit einigen Wochen Gegenwind entgegen. Gut blasen lassen haben es unter anderem Die Zeit und Profil. Daher nur eine Frage, Hansi Voigt: Gibt es noch einen zwölften Teil mit Nachrichtenwert?
Wiederholungstäter
Ich habe es schon diverse Male erwähnt . Angesichts des Artikels von Lars Reppesgaard aus der aktuellen Chip-Ausgabe noch einmal: Die zeitliche Entwicklung der Mitgliederzahlen von Google+ und Facebook lässt sich unter anderem deswegen nur schwer vergleichen, weil der heutige Marktführer zu Beginn nur Studenten ausgewählter Universitäten offenstand und erst 2006, rund zwei Jahre nach der Gründung, die Expansion ins Ausland erfolgte.
Weil ich den Fehler schon im Januar bloggend erwähnte, nur eine Frage, Elvira Kolb-Precht: Schon ein lässiges Leben in der Chip-Schlussredaktion, oder?
Dienstag, 13. März 2012
Dafür zahl ich nichts

Bekanntlich will die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) noch in diesem Jahr ihre Paywall hochziehen. Die komplette Printausgabe wird man dann gegen Geld im Netz lesen können, nachdem ein Gratis-Kontingent an Artikeln ausgeschöpft wurde. Was mir seit längerem auf die Nerven geht, ist der fehlende Bezug zu digitalen Themen in der gedruckten NZZ. Einmal in der Woche gibt es eine Digital-Seite, auf der man dann beispielsweise jeweils vier Tage nach Messestart das vermeintlich Neueste von der Consumer Electronics Show (CES) oder dem Mobile World Congress (MWC) liest. So weit, so hinterher. Bei netzpolitischen beziehungsweise sicherheitsrelevanten Themen hinkt die alte Tante noch weiter hinterher, wie man zuletzt unter anderem an der Acta-Berichterstattung sehen konnte.
Ein Negativbeispiel aus der heutigen NZZ ist ein Leitartikel von Eric Gujer, der zwar im Auslandsressort arbeitet, aber sich mal als Kommentator eines Digitalthemas versuchen durfte. Und so will er dann festgestellt haben, dass "Unternehmen im Internet zur Zielscheibe eines Aktivismus werden, der von den Protesten unzufriedener Kunden bis zu existenzbedrohenden Hackerangriffen reicht. Gujer führt als Beispiele Dave Carroll und seinen Song für United Airlines, die Qualitätsmängel von Bosch-Siemens-Kühlschränken in China und die Hackerangriffe auf Stratfor an. Diese Fälle sind aber mindestens Wochen, wenn nicht gar Monate alt. Nur im Fall Carroll gibt Gujer zu, wie abhangen das Thema ist.
Bei der NZZ beruft man sich gern auf eine vermeintliche Analysefähigkeit. Wie sinkenden Leserzahlen zeigen, haben viele wohl verstanden, dass damit oftmals gemeint ist, dass man lange wartet, was die anderen schreiben, um dann eine Zusammenfassung mit feuilletonistischem Einstieg zu liefern. Aber selbst den hat Eric Gujer versiebt. Witzeleien mit "In China ist ein Sack Reis umgefallen" sind ungefähr so inspirierend wie ein Solo-Programm von Marco Rima.
Daher nur eine Frage, NZZ: Warum sollte ich für solche Inhalte zahlen?
Sonntag, 11. März 2012
Der Tod einer guten Geschichte ist die Recherche

Spiegel-Autor Ralf Neukirch hat sich mit seiner Geschichte, die Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl habe sich auf ihrer Reise nach Myanmar und Laos danebenbenommen, kein Ruhmesblatt verdient. Wöhrl wehrte sich durchaus glaubhaft auf ihrer Website - unter anderem mit der Feststellung, Neukirch sei bei einigen Ereignissen gar nicht dabei gewesen. Der CDU-Politikerin sprangen unter anderem Blogger und Journalistenausbilder Christian Jakubetz und Botschafter Christian-Ludwig Weber-Lortsch bei.
Jakubetz schrieb auf cicero.de: "Erst am Donnerstag, vier Tage nach Veröffentlichung der Geschichte (und der Unterlage durch Frau Wöhrl) lieferte auch der "Spiegel" bei Facebook ein Statement ab. Inhaltlich nicht neu - aber interessant war dann, wie zum einen das Publikum reagierte und wie der Spiegel damit umging. Die ersten Kommentare zeugten zunächst davon, wie oberflächlich Leser anscheinend mit Texten umgehen. Schnell war die Rede von "Urlaub auf Staatskosten" und "peinlichem Verhalten", bis der Grundtenor der Kommentare plötzlich umschwenkte. Die erste Kommentatorin merkte an, nach Durchlesen des Wöhrl-Statements die Sache nicht mehr so wild zu finden, der Bildblogger Lukas Heinser fragte, wie der Spiegel denn zu dem Vorwurf stehe, Frau Wöhrl nicht korrekt zitiert zu habe."
Und nun sehe ich in der aktuellen Ausgabe des Hamburger Nachrichtenmagazins drei Leserbriefe zum Thema. Alle greifen Dagmar Wöhrl scharf an. Daher nur eine Frage an den Spiegel: Wie wäre es mit Meinungsvielfalt?
Donnerstag, 8. März 2012
Unternehmenspraxis, Geldanlage und Werbung

Seit einigen Wochen hat die NZZ donnerstags einen neuen Bund zu bieten. Er nennt sich Equity und soll nach eigenen Angaben über Unternehmenspraxis und Geldanlage informieren. Abgesehen davon, dass die erste Ausgabe noch voller Anzeigen war und sich die Werbekunden augenscheinlich schon wieder verabschiedet haben - das journalistische Niveau ist ausbaufähig. Als Beleg mögen zwei Artikel aus der heutigen Ausgabe dienen.
Ein Schwerpunkt ist das Geschäft mit digitalen Büchern - aus Anlass der Diskussion um die Buchpreisbindung. Die beiden Artikel von Janine Haffter kommen ohne neue Rechercheergebnisse aus. Diese erwartet man ohnehin nicht von der NZZ. Ärgerlicher ist, dass das Rieplsche Gesetz von 1913 aus der Mottenkiste geholt wird: Keine neue Mediengattung ersetzt die bestehenden. Blogger und Medienberater Thomas Knüwer schrieb dazu einst: "Riepl lebte in einer anderen Welt. Einer Welt, die nicht taugt für das, was ihm zugesprochen wird. Sein Gesetzt ist ein Gesetz, das darauf beruht, dass etwas nicht so sein wird, weil es noch nie so gewesen ist. Es ist das Atomkraftwerke-sind-sicher vor Tschernobyl. Und deshalb ist es kein Gesetz." Und: "Es ist geradzu putzig, wenn selbst die philogisch-historische Fakultät der Uni Augsburg über Riepl schreibt, er habe sich mit der “Geschichte der Fern- und Telekommunikation” beschäftigt. Denn als Riepl seine Doktorarbeit schrieb, gab es nicht einmal das Radio."
Viel mehr geärgert habe ich mich aber über einen Text von Marie-Astrid Langer. Er nimmt 25 Milliarden Downloads in Apples App Store zum Anlass, die steile These aufzustellen, dass Applikationen für Unternehmen längst zum Geschäft geworden sind. Herzlichen Glückwunsch: Diese Erkenntnis ist mindestens zwei Jahre alt. Auch diese Geschichte kommt ohne Neuigkeiten aus. Sie konzentriert sich vor allem auf Apple, was damit begründet wird, dass die Schweiz ein Apple-Land ist. Nicht einen einzigen Beleg liefert die Autorin dafür. Schlimmer ist, dass Langer der Firma iAgentur grosszügig Platz für Eigenwerbung einräumt. Warum keine einzige andere Schweizer Softwareschmiede gewürdigt wird, ist unverständlich. Wahrscheinlich kennt die Journalistin Martin Schawalder oder Marco Ghinolfi, die Unternehmensgründer, persönlich. Der kommende Webstandard HTML5, der das Geschäft mit Apps auf eine völlig neue Grundlage stellt, wird selbstredend ausgeklammert.
Das obige Foto ist übrigens so schlecht, um nicht noch Werbung für Equity zu machen. Nur eine Frage, NZZ: Wer zu spät kommt, den bestrafen wohl auch die Anzeigenkunden, oder?
Sonntag, 4. März 2012
Zeitmaschine Newsnet

Reto Knobel fasst für Newsnet gern und oft Geschichten aus fremden Quellen zusammen, versieht sie mit seiner Autorenzeile und vergisst entsprechende Links. So weit bekannt. Vergangene Woche publizierte er im Ressort Digital mal wieder mindestens zwei Artikel, welche diese These eindrucksvoll belegen. Am 1. März durfte Alma Whitten in einem vermeintlich exklusiven Gastbeitrag ihre Sicht auf Googles neue Datenschutzbedingungen darlegen. Whitten ist im Unternehmen als Director Privacy, Product & Engineering beschäftigt. Dumm nur, dass sie all das schon in einem Blogeintrag vom 25. Januar geschrieben hatte. Auch die Replik von Hanspeter Thür, dem eidgenössischen Datenschützer, enthielt nichts, was er nicht schon diverse Mal zum Thema gesagt hatte. Ich werde den Verdacht nicht los, dass sich Knobel hier hat von Googles Presseabteilung instrumentalisieren lassen. Man kennt es ja von der NZZ: Interessengeleitete Autoren dürfen ungefiltert ihren Senf dazugeben.
Und dann hatte Reto Knobel noch eine Geschichte über die Filter Bubble zu bieten. Autor Eli Pariser hat vor langer Zeit behauptet, dass wir beispielsweise, indem wir personalisierte Suchergebnisse sehen und Links von Freunden empfohlen bekommen, unseren Horizont nicht mehr erweitern. Sorry, aber zu diesem Thema ist vor langer Zeit schon alles geschrieben worden. Knobel hat die wichtigsten Ergebnisse des Buches von Pariser, das bereits im Juni 2011 erschien, immerhin in einer Bilderstrecke zusammengefasst.
Nur eine Frage: Wann gibt es denn beim Newsnet mal eine eigene aktuelle Geschichte im Ressort Digital?
Donnerstag, 23. Februar 2012
Schlecht geträumt

Nur eine Frage, Daniel Bösch: Dass Sie im Blick am Abend von ihrem Traumauto, einem Toyota GT86, schwärmen, hat nichts damit zu tun, dass der Autohersteller Ihr Sponsor ist, oder?
Sonntag, 19. Februar 2012
Dickes Ding

Schauspielerin Susan Sideropoulus musste am Freitagabend in der Sat.1-Show „Mein Mann kann“ mit ihrem Mann Jakob Shtizberg ein dickes Auto in die Parklücke manövrieren. Die Bild-Zeitung wollte etwas von einem Ehekrach erfahren haben, den das Spiel nach sich zog, den man aber beim besten Willen nicht erkennen konnte. In jedem Fall konnte jeder klar lesen, dass es sich - wie aus dem oben von mir präsentieren Screenshot unter der roten Linie klar hervorgeht - um einen Dodge (Ram) handelte. In der Sendung wurde vielfach auf den Herstellernamen gezoomt. Schliesslich dürfte dafür gezahlt worden sein. Im Artikel ist trotzdem von einem Cadillac Escalade die Rede. Also nur eine Frage, Bild: Wenn schon Schleichwerbung, warum dann nicht richtig(e)?
Donnerstag, 16. Februar 2012
Ein Klassiker der Obdachlosenvertreibung

Heute habe ich im Blick am Abend gelesen, dass die Stadtbehörde von Minneapolis "eine neue Waffe gegen Kriminalität lanciert": Klassische Musik soll Diebe und Vandalen von U-Bahnstationen fernhalten. Angesichts der Tatsache, dass diese neue Waffe beispielsweise in Hamburg schon seit Ende der 90er Jahre eingesetzt wird, nur eine Frage: Wenn man schon Meldungen irgendwo abschreibt, ohne die Quelle zu nennen, sollte man dann nicht wenigstens einen kurzen Gegencheck machen?
Ideenlose Redaktionsvögel

Die Smartphone-Versionen von "Angry Birds" gibt es bekanntlich schon etwas länger und die meisten haben ihre Geräte im Büro dabei. Also vom schwachsinnigen Dreh der Geschichte, die beide Blätter gestern hatten, einmal abgesehen, nur eine Frage an Blick am Abend und 20 Minuten: Wer hat hier von wem abgeschrieben?









