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Montag, 24. Mai 2010

Einmal ist keinmal


Was macht man, wenn man eine Redaktion verlässt, ohne einen neuen Job in Aussicht zu haben? Man schreibt selbst eine kleine Meldung und schickt sie Branchendiensten wie Persönlich oder Kress. Und schon steht das wenige Zeilen umfassende Bewerbungsschreiben im Netz. Dumm nur, wenn man zu dick aufträgt und angibt, man sei für das wichtigste Nachrichtenmagazin Europas tätig gewesen. Denn in Pressedatenbanken findet sich zu Katrin Kruse nur ein Treffer aus dem SPIEGEL. 2006 verfasste sie mit zwei Co-Autoren eine Geschichte über die digitale Boheme und lieferte wahrscheinlich Fallbeispiele aus Berlin. Nur eine Frage: Hat ihr niemand gesagt, dass der SPIEGEL nur äusserst selten mit freien, namenlosen AutorInnen zusammenarbeitet?