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Sonntag, 20. März 2011

Zwei Quellen schlagen eine


Aus meiner Zeit beim Tagi weiss ich, wie tief der Graben zwischen einer Print- und Online-Redaktion sein kann. Daher lässt sich diese schlecht recherchierte Meldung aus der heutigen NZZ am Sonntag leicht erklären. Schreiber Patrick Imhasly hielt eine Recherche wohl für unnötig. Denn sonst hätte er - zum Beispiel beim Blick auf nzz.ch - leicht herausfinden können, dass die Firma Blaze Safari in einer App genutzt hat, so dass Geschwindigkeitszuwächse des echten Browsers unter iOS 4.3 nicht berücksichtigt werden konnten. Somit ist der ganze Test nur bedingt aussagekräftig, was Blaze auch einräumte. Nur eine Frage, Herr Imhasly: Schon mal etwas von zwei Quellen bei der Recherche gehört?