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Montag, 18. September 2017

Die schönsten Zugkollisionen Europas

Nur eine Frage an tagesanzeiger.ch zur Kollision zweier Züge in Augsburg: Wer vom Newsexpress hat hier den Kontext gemacht?

Mittwoch, 13. September 2017

Keinen herzlichen Dank an Roger Schawinski

Wie findet man Blogger fürs eigene Portal? Man lässt jeden schreiben, was er will. So auch Roger Schawinski, der sich auf persoenlich.com kürzlich bei Procter & Gamble (P&G) dafür bedankte, dass der für Marken wie Pampers und Bounty bekannte Konsumgüterhersteller herausgefunden haben will, dass Onlinewerbung wirkungslos ist. Schawinski, bekanntlich Besitzer von Radio 1, nahm das sogleich zum Anlass, Werbekunden nahezulegen, doch wieder mehr Geld in Radiowerbung zu stecken. Wer sich fragt, warum Schawinski in seinem Blogeintrag keine konkreten Zahlen nennt, dem liefert das Wall Street Journal eine Antwort. Denn dort hat der Autor abgeschrieben. Natürlich nennt er die Quelle nicht und setzt auch keinen Link. Ob er damit suggerieren möchte, dass er die Ergebnisse der Studie selbst von Procter-&-Gamble-Managern erfahren hat, die er noch aus seiner Zeit als Sat1-Chef kennt? Es könnte auch sein, dass Schawinski verschweigen möchte, dass der Artikel bereits Ende Juli verfasst wurde.

Im Artikel, der weitaus differenzierter daherkommt als Schawinskis Abschrieb, ist übrigens die zu lesen, dass P&G 100 Millionen Dollar weniger für Onlinewerbung im abgelaufenen Quartal ausgegeben hat. Zum Vergleich: Das Unternehmen hat ein Milliardenwerbebudget. Schawinski unterschlägt auch, dass P&G im erwähnten Quartal zusätzlich die Ausgaben für Agenturen und Werbeproduktionen signifikant gesenkt hat. Schawinski erwähnt überdies nicht, dass Procter & Gambles Chief Brand Officer Marc Pritchard bereits im April verlauten liess, es brauche weniger Werbung - über alle Gattungen hinweg.

Zweifelsohne kann man lange über die Wirksamkeit von Werbung im Web diskutieren und Analyse um Analyse wälzen, aber diese Mühe macht sich Schawinski nicht mal im Ansatz. Natürlich lässt der Schweizer Medienpionier also auch Studien wie jene von plan.net, GfK, Tamedia, Ringier und NZZ-Mediengruppe unerwähnt, welche die Anzahlt der Kontakte für die digitale Werbewirkung als entscheidend einstuften. Schawinski könnte auch mal bei Likemag oder Buzzfeed anrufen und fragen, warum die so rasant wachsen. Weil Onlinewerbung, die eben viel mehr ist als Banner und Videos, Stichwort Native Advertising, nicht funktioniert?

Unter den Blogposts auf persoenlich.com steht: "Der Autor vertritt seine eigene Meinung. Sie deckt sich nicht in jedem Fall mit derjenigen der Redaktion." Also nur eine Frage an die Macher von persoenlich.com: Reicht das wirklich aus?

Zurück in die Zukunft

Nur eine Frage an Patrick Berger vom Blick am Abend zum iPhone X: Warum kann man das neue Apple-Smartphone in der Schweiz erst ab dem 27. November vorbestellen, wenn es schon am 3. November erhältlich ist?

Mittwoch, 30. August 2017

Programmierkot ist das neue Gold

Marc Walder, seines Zeichens Chef von Ringier, hat Catrin Bialek und Hans-Jürgen Jakobs vom Handelsblatt ein durchaus interessantes Interview gegeben. Nur eine Frage zur Bildunterschrift: Wie genau hilft Codieren in der IT?

Dienstag, 29. August 2017

So veräppelt man Leser

Zur Erinnerung: Hersteller wie Apple und Samsung veröffentlichen keine Verkaufszahlen für die Schweiz. Man mag sich fragen, ob die Studie des Vergleichsdienstes Comparis repräsentativ ist. Denn sie wurde (Stand 10 Uhr) immer noch nicht veröffentlicht, wie man im folgenden Screenshot sieht.
Klar ist: Diverse Android-Smartphones gegen das iPhone antreten zu lassen, wie es der Tages-Anzeiger tut, ist unseriös: Daher nur eine Frage: Ist das die Qualität, auf die wir uns beim Newsexpress einzustellen haben?

Sonntag, 20. August 2017

Hirnschlag an der Dufourstrasse

Zum Steinschlag am Grimselpass (Berner Oberland) nur eine Frage an den Blick: Wer verfasst bei euch die Push-Meldungen?

Bitterer Nachgeschmack

Bei der NZZ am Sonntag darf Roberto Zimmermann, Ex-Leiter der Stil-Beilage, nicht mehr schreiben. Dafür hat es die seit ein paar Monaten von ihm verantwortete Migros-Food-Plattform Migusto heute in die Sonntagszeitung geschafft. Claudia Schmid zeigt in einem Selbstversuch im Gesellschaftsbund, wie man Milchprodukte selbst herstellt. In einer Box unten wird darauf hingewiesen, dass das Rezept für Joghurt nature von Migusto präsentiert wird.

Zur Erinnerung: Seit längerem fällt Tamedia immer wieder mit der unzureichenden Trennung von redaktionellen und werblichen Inhalten auf. Die von Christian Lüscher geleitete Unit Commercial Publishing leistet offenbar ganze Arbeit. Klar ist: Ganz oben platzierte Hinweise wie "bezahlt von" wären besser.

Machen wir uns nichts vor: Auch Tages-Anzeiger, Blick, Watson und Co. nutzen Native Advertising, Content Marketing und Branded Content bei ihren kläglichen Versuchen, die wegbrechenden Werbeeinnnahmenverluste auszugleichen. Oder man setzt wie 20 Minuten vergangene Woche im Fall Doodle auf Konzernjournalismus. Natürlich ist auch die NZZ am Sonntag kein Kind von Traurigkeit. Auch angesichts des wohl bald von Tamedia zu verkündenden Stellenabbaus nur eine Frage: Sind die Medien an ihrem eigenen Glaubwürdigkeitsverlust nicht selbst schuld und spielen so auch Nischenneulingen wie der Republik in die Hände?

Montag, 24. Juli 2017

NZZ versagte

Lorenz Meyer schreibt heute im Bildblog: "Die Otto-Brenner-Stiftung und der Medienwissenschaftler Michael Haller haben eine Studie über den Umgang von Tageszeitungen mit der sogenannten „Flüchtlingskrise“ durchgeführt. Die „Zeit“ durfte vorabberichten und machte daraus die Vorabmeldung: „Studie der Otto Brenner Stiftung: Medien haben in der Flüchtlingskrise versagt.“ Medienwissenschaftler Haller ist entsetzt: „Die Zeit hat Zuspitzungen vorgenommen, die ich für boulevardesk halte. Das hatte ich von der Zeit nicht erwartet.“ Weitere Lesetipps: Stefan Niggemeier auf Übermedien mit Alles Versager? Die mediale Sturzgeburt einer Studie und die Studienzusammenfassung in der FAZ: Wie Medien über die Flüchtlingskrise berichteten." In der NZZ war am Samstag der obige Artikel zu lesen. Nach der Überschrift kann man aufhören. Ich erspare es mir hier, erneut darauf hinzuweisen, dass Autor Rainer Stadler wieder einmal abgeschrieben hat - und das mit der für ihn typischen Verspätung. Nur eine Frage an Rainer Stadler: Dass Sie derart gegen deutsche Medien hetzen, hat nichts damit zu tun, dass morgen mit NZZ Perspektive das 10-Euro-Angebot für Deutschland lanciert wird, oder?

Sonntag, 11. Juni 2017

Stinkt nach Schleichwerbung

Ein ganz anderes Frauenmagazin kündigte Moderatorin Barbara Schöneberger vor einem Jahr an - ohne die üblichen Diät-Tipps und so weiter. Frau hatte gehofft, das gelte auch für die unsäglichen Werbetexte, wie sie in vielen Frauenmagazinen zu finden sind. In der diesjährigen Juni-Ausgabe des vom deutschen Verlag Gruner + Jahr lancierten Heftes sieht man aber einmal mehr, warum diese Hoffnung enttäuscht wird. Nur eine Frage an Barbara Schöneberger und den Schreiber Björn Krause: Warum steht im Lead, dass Azarro Parfums im Rahmen von "Under the Pole" unter anderem die Französin Emmanuelle Périé-Bardout und ihre beiden Kinder auf eine dreijährige Expedition schickt? Übrigens: Wenn es um die Kennzeichnung von Native Advertising geht, wünschen sich digitale Leser die Begriffe "Anzeige" und "Gesponsert". Das ergab unlängst eine Befragung der Beratungsgesellschaft Dcore, die vom Onlinevermarkterkreis (OVK) und dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) veröffentlicht wurde. Schon klar, dass eine solche Kennzeichnung der erwähnten Barbara-Geschichte nicht verpasst wurde.

Sonntag, 4. Juni 2017

Für die ganze Familie, aber nicht als Aufmacher geeignet

Das Märchen- und Geschichtenfestival Klapperpalapp werde auch ich mit meinen beiden Enkeln besuchen. Wir werden Nachfolgerinnen und Nachfolger von Trudi Gerster sehen, etwa Jürg Steigmeier, Linard Bardill, Dina Nora Felder, Boozu - Team Agarn und Jacky Lagger. Ich wunderte mich heute nur kurz, dass der einseitige Bericht zum Festival der Aufmacher im Feuilleton der Sonntagszeitung ist. Denn die Veranstaltungen gehören zu den Familienevents der Schweizer Familie. Und diese Zeitschrift gehört wie die Sonntagszeitung bekanntlich zu Tamedia. Ein paar Seiten vorher findet man in der heutigen Ausgabe daher auch eine ganzseitige Anzeige - nicht zum ersten Mal Konzernjournalismus at its best also. Daher nur eine Frage an Christian Lüscher von Tamedia: Hatte hier die Abteilung Commercial Publishing auch ihre Finger im Spiel?

Konzernjournalismus at its best

2016 wurde die Interforum Holding AG, welche unter anderem das Swiss Economic Forum (SEF) durchführt, von der NZZ-Mediengruppe übernommen. Daran musste ich denken, als ich heute einen nichtsnutzigen Gastkommentar von Dominik Isler und Stephan Sigrist in der NZZ am Sonntag las. Erstgenannter ist Chef des SEF, Sigrist leitet den Think Tank W.I.R.E.. Bezug genommen wird im Kommentar aber nur aufs Swiss Economic Forum, das diese Woche stattfand. Im Kommentar liest man Sätze wie "Der Weg in die Zukunft erfordert den Mut, sich ihr zu stellen und sich auf sie einzulassen, ohne das Kerngeschäft zu vernachlässigen." Welcher Unternehmer hätte das gedacht? Wir sehen also hier Konzernjournalismus at its best. Man kennt das von der NZZ seit Jahren - vor allem das Wirtschaftsressort füllt seine Seiten immer wieder mit irrelevanten Artikeln zu Konferenzen des Hauses. Es bleibt abzuwarten, wie die NZZ es mit ihrer Übernahme des Zurich Film Festival und der von CEO Veit Dengler gelobten Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung halten wird. Nur eine Frage an den designierten NZZaS-Sonntag-Chefredaktor Luzi Bernet: Werden Sie sich ab Herbst gegen solche Vereinnahmungen zu wehren wissen?

Sonntag, 5. Februar 2017

Kraft der Werbung

Man könnte sich bei der Lektüre der heutigen SonntagsZeitung fragen, warum ein unbedeutender Film wie "Manchester by the Sea" (Regie: Kenneth Lonergan, Hauptrolle: Casey Affleck) laut Matthias Lerf Tipp der Woche ist. Könnte es vielleicht daran liegen, dass vier Seiten weiter eine grosse Anzeige für genau diesen Streifen zu finden ist? So etwas ist mir nicht zum ersten Mal aufgefallen. Was mehr als einen faden Beigeschmack hat: Ebenfalls in der heutigen Ausgabe veröffentlicht Martin Ebel eine kurze Hymne auf den Roman "Kraft" von Jonas Lüscher. Ebel wird übrigens am 17. Februar die Buchpremiere im Schauspielhaus Zürich moderieren - in Kooperation mit dem Literaturhaus Zürich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dafür kein Geld fliesst. Daher nur eine Frage an den Literaturkritiker: Schon praktisch, dass unter Kurzrezensionen nur Kürzel stehen, oder?

Freitag, 27. Januar 2017

Als die Frauen noch Schwänze hatten

Nur eine Frage an die Macher dieser Werbung auf blick.ch: Spielen Erektionsprobleme für die Damen in dieser Werbung eine Rolle?

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Made in Zürich

"Made in Bern" - bereits seit 2014 werden touristische Angebote im Kanton Bern unter einer gemeinsamen Marke beworben. Das dürfte sich ausserhalb der Marketingwelt aber noch nicht herumgesprochen haben. Der Blick fällt ja seit Wochen vermehrt dadurch auf, dass Werbung nicht transparent als solche deklariert wird. Auch beim Adelboden- und Wengen-Extra dürfte den wenigsten Lesern sofort klar sein, dass es hier um Native Advertising geht. Und wenn - dann haben sie schon geklickt. Es müsste also so etwas wie "Sponsored" im Teaser stehen. Daher nur eine Frage an Ringier: Wie lange soll es mit dieser Trickserei noch weitergehen?

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Big Werbung für 1900 Franken

Nur eine Frage an Thomas Benkö vom Blick (am Abend): Wie viel hat McDonald's Schweiz für diese Schleichwerbung bezahlt?

Mittwoch, 30. November 2016

Schleichwerbung-Spotlight #9999

Kürzlich gab es im Netz eine kleine Debatte darüber, ob der Blick online und im Print Werbebeiträge für Saas-Fee ausreichend gekennzeichnet hatte. Nachdem Unmut hochkochte, wurde heimlich nachgebessert, so dass die Beiträge nun halbwegs klar gekennzeichnet sind. Beherrschendes Thema bei Ringier diese Woche sind aber die drei Abgänge: Iris Mayer, Peter Röthlisberger und Edi Estermann. Aber zurück zum Thema. Als ich heute nach Monaten mal wieder zufällig auf pctipp.ch gelandet bin, sprang mir diese Kooperation mit esports.ch ins Auge. Dahinter steckt UPC. Das wird aber erst im Video ausgewiesen. Daher nur eine Frage an Luca Diggelmann sowie Oliver Lutz (UPC): Warum wird solches Content Marketing nicht ganz klar ausgewiesen?

Sonntag, 26. Juni 2016

Abschreiber müssen gestoppt werden

Nur eine Frage an Andreas Hirstein von der NZZ am Sonntag: Was genau - von der Einspaltigkeit abgesehen - unterscheidet ihren Kommentar von jenem, den Philip Bethge am Freitag im Magazin Der Spiegel veröffentlicht hat?

NZZxit

Nur eine Frage an Markus M. Haefliger, den Grossbritannien-Korrespondenten der NZZ: Wie kann man nur so viel riskieren?

Montag, 16. Mai 2016

Sicherheit für die Recherche

Nur eine Frage an Simone Luchetta von der Sonntagszeitung: Warum stellen Sie mit System And Security Info eine App vor, die es nicht im App Store gibt?

Freitag, 22. April 2016

Plagiat für Prince

Prince ist tot, gestern las ich einen interessanten Artikel der Washington Post, in dem Abby Ohlheiser die schwierige Beziehung des Musikers zum Internet beziehungsweise den technologischen Entwicklungen erklärt. Heute las ich den Artikel noch einmal - um ein paar Füller angereichert, und zwar von Hakan Tanriverdi auf sueddeutsche.de. Da wird x-mal verlinkt, natürlich fast immer ohne Nennung der Quelle, denn so sieht es aus, als hätte er selbst recherchiert. Aber die wichtigste Quelle, washingtonpost.com, aus der mehr als die Hälfte des Süddeutsche-Artikels (Verweis auf die NPR-Story, Lyrics von "My Computer", Tidal, Crystal Ball, Tweets von Anil Dash, "Internet ist komplett vorbei"), stammt, wird nicht genannt. Daher nur eine Frage an Hakan Tanriverdi: Hätten Sie nicht wenigstens den Album-Titel "Crystal Ball" richtig abschreiben können?

Montag, 4. April 2016

1A-Aprilscherz

Am 1. April hat androidauthority.com einen Aprilscherz gemacht: Nokia soll an einem Smartphone namens A1 arbeiten. Das Ganze war spätestens am Bild, das Samsung-Icons zeigte, leicht als Fake erkennbar, dennoch schrieb es technobuffalo.com ab. Futurezone.at hat es heute aus dieser Quelle abgeschrieben. Daher nur eine Frage an die Österreicher: Warum haben Sie sich nicht wenigstens die Mühe gemacht, zur Originalquelle zurückzugehen?

Sonntag, 27. März 2016

Vollgas für Georges Kern

Über die Nostalgie-Rennsportveranstaltung Goodwood Members' Meeting gibt es genug Berichte. Florian Zobl war für die NZZ am Sonntag trotzdem da und hat gleich noch IWC und deren Chef Georges Kern abgefeiert. Zobl ist der Prototyp des affirmativen Lifestyle-Journalisten (Uhren und Autos), trotzdem nur eine Frage an ihn: Warum haben Sie sich nicht einfach von IWC einladen lassen und darüber Stillschweigen bewahrt?

Montag, 25. Januar 2016

#Recherchegate bei Bild.de

Jeder kann auf Twitter nachlesen, dass während dem NFL-Halbfinal zwischen den Denver Broncos und den New England Patriots die Netzwerkverbindung ausfiel, so dass auch Microsofts Surface-Rechner nicht funktionierten. Schnell macht der Hashtag #SurfaceGate die Runde. Dieser ist aber mittlerweile, wie erwähnt, überholt. Daher nur eine Frage an Julian Reichelt, Chefredaktor von Bild.de: Wann lösen Sie dieses Rechercheproblem?

Sonntag, 24. Januar 2016

Wohin die Reise geht

Markus Städeli von der NZZ am Sonntag ist hier im Blog schon einmal negativ mit Werbung aufgefallen. Nun durfte der Wirtschaftsredaktor offenbar nach Keyna reisen - Globus sei Dank. Aber nur eine Frage an Chefredaktor Felix E. Müller und Stil-Macher Roberto Zimmermann: Wozu noch der Text neben der Anzeige von Globus?

Dienstag, 29. Dezember 2015

So muss Vetterliwirtschaft klingen

Nur eine Frage an 20 Minuten: Dass Martin Fischer stellvertretender Unterhaltungschef ist, hat nichts mit der Wahl seiner Band Huck Finn als Schweizer Liebling des Jahres zu tun, oder?

Doppel J

Nur eine Frage an den Blick: Wenn es schon keine Stars des Tages aus der Schweiz mehr gibt - muss man die aus dem Ausland gleich zweimal präsentieren?

Freitag, 11. Dezember 2015

Der Leser sieht Rot

Manchmal möchte man schon gern Konferenzen bei 20 Minuten belauschen. Kommt jemand aus der Anzeigenabteilung vorbei und sagt: "Coca-Cola hat angerufen. Damit sie übermorgen die Anzeige schalten, muss morgen eine Meldung erscheinen, dass der Weihnachts-Truck in Winterthur Station macht." Sagt Chefredaktor Marco Boselli: OK, aber wegen der Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung können wir die Nachricht nicht ganzseitig bringen." Nur eine Frage an Marcel Kohler, Leiter Bereich 20 Minuten: Warum wurde die News nicht einfach weggelassen?

Sonntag, 29. November 2015

Wer stoppt den Layouter?

Nur eine Frage an die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) und die Lufthansa: Kann man Werbung noch geschmackloser platzieren?

Dienstag, 24. November 2015

Ringier kriegt die Kurve nicht mehr

Gerade auf werbewoche.ch gelesen: "Die Blick-Gruppe geht ab 2016 mit E-Mobil Züri eine umfassende Medienpartnerschaft ein. E-Mobil Züri ist der Verein, welcher plant, ab 2017 in Zürich ein Formel E-Rennen durchzuführen.Die Medienpartnerschaft mit der Blick-Gruppe solll laut Mitteilung das Gewicht der Zürcher Kandidatur sowohl in der Schweiz wie auch gegenüber der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) stärken." Nur eine Frage: Wo bleibt der Rest der journalistischen Unabhängigkeit bei Ringier?

Ungeliftet: Die erfolgreichste Kolumnistin der Schweiz

Seit geraumer Zeit lässt Jeannine Pilloud, Leiterin Personenverkehr der SBB, im Blick am Abend eine Kolumne ghostwriten. Heute gab es dann zum Neustart der SBB-App die erwünschte Jubel-Geschichte auf einer Doppelseite. Kein Wort der Kritik - Stichwort: Entwicklungskosten. Das überrascht nicht. Aber nur eine Frage an den verantwortlichen Journalisten Vinzenz Greiner: Hätten Sie in der wohl ungewollt komischen Bildunterschrift nicht wenigstens Pillouds Vornamen richtig schreiben können?