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Montag, 26. März 2018
Apple mit Birnen verglichen
Nur eine Frage an Tobias Költzsch von Golem.de: Dass Sie das Topmodell des Smartphones Samsung Galaxy S9+ nicht mit dem iPhone X vergleichen, hat nichts damit zu tun, dass Samsung Sie nach Malta eingeladen hat, oder?
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Freitag, 31. Oktober 2014
Recherche ist in Zürich am teuersten
Nur Stockholm sei teurer als Zürich, schrieb blick.ch heute in einem Artikel über einen ÖV- und Taxipreisvergleich der Berliner Reisesuchmaschine GoEuro. Schaut man sich deren Nahverkehrspreisindex an, fällt der Blick sogleich auf die Anmerkung rechts. Dort steht, dass Originalpreise statt der Kaufkraftparität (KKP) genutzt wurden. Was das heisst: Der Vergleich hat wenig Sinn, denn die Kaufkraft wurde nicht berücksichtigt. Natürlich ist ein Taxi in Zürich teuerer als in Bogota. Es ist ein wenig wie bei den nicht repräsentativen Umfragen. Gut zu wissen, dass 57 von 63 Schweizern online flirten. Das sagt aber wenig aus. Daher nur eine Frage, Blick: Wurde deswegen kein Link zur Originalquelle gesetzt?
Sonntag, 22. Dezember 2013
Zum Glück keine Recherche
Gemäss Zürich-Versicherung seien Walliser die griesgrämigsten, die Zürcher die zufriedensten Zeitgenossen, schreibt Martina Wacker heute in der Sonntagszeitung. Basis dieser Aussage ist wie erwähnt eine Untersuchung der Zürich-Versicherung, die 3000 Suchbegriffe auswerten liess. Dabei kam dann unter anderem heraus, dass sich Zürcher für Sport und Wellness und Walliser für Arbeitslosigkeit und Gewalt interessierten. Joachim Masur, Schweiz-Chef der Versicherung, darf dann noch sagen, man solle das Ganze mit einem Schmunzeln betrachten. Davon abgesehen, dass eine solche Null-News, über deren methodische Mängel ich mich hier wohl nicht auslassen muss, keine Aufmacher-Story im Wirtschaftsbund einer grossen Zeitung sein sollte, nur eine Frage an Martina Wacker: Warum machen Sie so schamlos Werbung für die Zürich-Versicherung und Google?
Donnerstag, 21. November 2013
Exklusiv falsch
Roger Baur schreibt im Blick am Abend, Apple sei tief gefallen und iPhones hätten gegenüber Android-Handys das Nachsehen. Dass die Basis dieser Aussage Unsinn ist, scheint ihn nicht zu stören. Denn man könnte nur einen Vergleich anstellen, wenn alle Nutzer mit ihren Geräten jeweils in derselben Funkzelle wären und den gleichen Mobilfunktarif gebucht hätten. Denn bekanntlich bekommt man bei Swisscom nur die volle Geschwindigkeit, wenn man viel zahlt. Daher nur eine Frage an die Macher der Gratis-Zeitung aus dem Hause Ringer: Ist in letzter Minute ein Aufmacher für die Seiten 2 und 3 weggebrochen?
Sonntag, 18. März 2012
Wiederholungstäter
Ich habe es schon diverse Male erwähnt . Angesichts des Artikels von Lars Reppesgaard aus der aktuellen Chip-Ausgabe noch einmal: Die zeitliche Entwicklung der Mitgliederzahlen von Google+ und Facebook lässt sich unter anderem deswegen nur schwer vergleichen, weil der heutige Marktführer zu Beginn nur Studenten ausgewählter Universitäten offenstand und erst 2006, rund zwei Jahre nach der Gründung, die Expansion ins Ausland erfolgte.
Weil ich den Fehler schon im Januar bloggend erwähnte, nur eine Frage, Elvira Kolb-Precht: Schon ein lässiges Leben in der Chip-Schlussredaktion, oder?
Montag, 26. September 2011
So sammelt man keine Google-Plus-Punkte

Nur noch mal kurz zur Erinnerung: Facebook wurde 2004 gegründet und stand zunächst nur Studenten an der Harvard University offen, später kamen weitere US-Hochschulen hinzu, erst 2006 erfolgte die Expansion ins Ausland. Die Hardware-Ausstattung war eher kümmerlich, was man unter anderem in David Kirkpatricks gut recherchiertem Buch "The Facebook Effect" nachlesen kann. Daher hat es noch wenig Sinn, die Mitgliederentwicklung von Facebook und Google+ zu vergleichen. Nur eine Frage, Oliver Wietlisbach: Kennen Sie Wikipedia?
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Sonntag, 20. März 2011
Zwei Quellen schlagen eine

Aus meiner Zeit beim Tagi weiss ich, wie tief der Graben zwischen einer Print- und Online-Redaktion sein kann. Daher lässt sich diese schlecht recherchierte Meldung aus der heutigen NZZ am Sonntag leicht erklären. Schreiber Patrick Imhasly hielt eine Recherche wohl für unnötig. Denn sonst hätte er - zum Beispiel beim Blick auf nzz.ch - leicht herausfinden können, dass die Firma Blaze Safari in einer App genutzt hat, so dass Geschwindigkeitszuwächse des echten Browsers unter iOS 4.3 nicht berücksichtigt werden konnten. Somit ist der ganze Test nur bedingt aussagekräftig, was Blaze auch einräumte. Nur eine Frage, Herr Imhasly: Schon mal etwas von zwei Quellen bei der Recherche gehört?
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