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Freitag, 22. April 2016
Plagiat für Prince
Prince ist tot, gestern las ich einen interessanten Artikel
der Washington Post, in dem Abby Ohlheiser die schwierige Beziehung des Musikers zum Internet beziehungsweise den technologischen Entwicklungen erklärt. Heute las ich den Artikel
noch einmal - um ein paar Füller angereichert, und zwar von Hakan Tanriverdi auf sueddeutsche.de. Da wird x-mal verlinkt, natürlich fast immer ohne Nennung der Quelle, denn so sieht es aus, als hätte er selbst recherchiert. Aber die wichtigste Quelle, washingtonpost.com, aus der mehr als die Hälfte des Süddeutsche-Artikels (Verweis auf die NPR-Story, Lyrics von "My Computer", Tidal, Crystal Ball, Tweets von Anil Dash, "Internet ist komplett vorbei"), stammt, wird nicht genannt. Daher nur eine Frage an Hakan Tanriverdi: Hätten Sie nicht wenigstens den Album-Titel "Crystal Ball" richtig abschreiben können?
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Sonntag, 27. April 2014
Erfrischend bekannt
Auf beobachter.ch wies Thomas Angeli kürzlich darauf hin, dass Nationalrätin Yvette Estermann (SVP) in ihrer Autobiographie "Erfrischend anders" munter abgeschrieben hat. Nur eine Frage an Urs Rauber von der NZZ am Sonntag: Warum ist Ihnen das in Ihrer Rezension keine Zeile wert?
Donnerstag, 30. Mai 2013
Alles schon mal da gelesen
Apple soll den Auftrag für die Fertigung des iPhone mini, dessen Existenz noch nicht bestätigt wurde, an Pegatron statt an Foxconn vergeben haben. Einzige Quelle dafür ist ein Bericht des Wall Street Journal, den beide Unternehmen nicht kommentierten. Christian Lüscher, schon mehrmals unangenehm aufgefallen
, macht daraus auf Newsnet den obigen Artikel, der eben mindestens eine Stunde lang ganz oben auf der Startseite stand. Alles, was in diesem mehr steht, als in der am frühen Nachmittag publizierten Agenturmeldung, ist eine Übersetzung des WSJ-Artikels. Genannt wird die Quelle natürlich nicht. Nur eine Frage, Res Strehle: Für solche Inhalte soll ich in einigen Monaten zahlen?
Dienstag, 21. August 2012
Bob Woodward ist Maximilian Popp
Auch ich habe immer wieder Zweifel, dass der Spiegel immer mit allen Personen spricht, deren Zitate in Artikeln quellenlos zu finden sind. Zu Ihrer Fehde mit dem Spiegel nur eine Frage, Michael Maier: Wenn Sie in Ihrem zweiten Artikel den Abschreiber der Zitate von Dani Rodrik nicht nennen möchten, um den Plagiator nicht zu diskreditieren, warum kann man im ersten Bericht so leicht herausfinden, dass es sich um Maximilian Popp handelt?
Mittwoch, 16. Mai 2012
Was sagt der Bö dazu?
Mein alter Kollege Thomas Benkö (Bö), Blattmacher beim Blick am Abend, ist in diesem Blog mehrmals negativ aufgefallen. Doch als ich heute die Geschichte von Christian Lüscher auf tagesanzeiger.ch las, dachte ich daran, dass Benkö die gleiche Story über Michael Rueetschli und die Coop-Kinder schon vor einigen Wochen gebracht hat. Daher nur eine Frage, Herr Lüscher: Wollen Sie sich so bei der NZZ bewerben?
Donnerstag, 16. Februar 2012
Ideenlose Redaktionsvögel

Die Smartphone-Versionen von "Angry Birds" gibt es bekanntlich schon etwas länger und die meisten haben ihre Geräte im Büro dabei. Also vom schwachsinnigen Dreh der Geschichte, die beide Blätter gestern hatten, einmal abgesehen, nur eine Frage an Blick am Abend und 20 Minuten: Wer hat hier von wem abgeschrieben?
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Montag, 12. Dezember 2011
Finden Sie den Unterschied

Nur eine Frage, Patrick Hediger: Warum haben Sie nicht gleich die ganze Medienmitteilung von Apple kopiert?
Donnerstag, 27. Januar 2011
Alter Wein in digitalen Schläuchen

Benjamin Rüegg, nur eine Frage zu Ihre Geschichte auf blick.ch, die doch stark an diese von bild.de erinnert: Normalerweise schreibt der Blick doch Bild-Geschichten binnen 24 Stunden ab - warum hat es in diesem Fall über eine Woche gedauert, bis die Story kopiert wurde?
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Montag, 24. Mai 2010
Und das bekommen Sie für Ihre Gebühren
Collegehumor.com ist unbestritten eine der lustigsten Satireseiten des Netzes. Nun hat dies wohl wohl auch Pierre M. Krause entdeckt und für seine SWR3 latenight gehörig abgekupfert. Zum Beweis hier Original und Plagiat:
Anfang April hatte dwdl.de einen ähnlich dreisten Ideendiebstahl des Senders RTL aufgedeckt. Reporter Martin Sonneborn hatte für die heute Show des ZDF um Einlass in Privatwohnungen gebeten, um Bilder für Googles angeblich neues Projekt Homeview zu machen. RTL hatte die Street-View-Persiflage übernommen und gegenüber dwld.de nur fadenscheinigen Ausreden präsentiert.
Nur eine Frage: Hätte die Redaktion der SWR-Sendung nicht wenigstens beim Titel ihres Fun-Clips kreativ sein können?
Anfang April hatte dwdl.de einen ähnlich dreisten Ideendiebstahl des Senders RTL aufgedeckt. Reporter Martin Sonneborn hatte für die heute Show des ZDF um Einlass in Privatwohnungen gebeten, um Bilder für Googles angeblich neues Projekt Homeview zu machen. RTL hatte die Street-View-Persiflage übernommen und gegenüber dwld.de nur fadenscheinigen Ausreden präsentiert.
Nur eine Frage: Hätte die Redaktion der SWR-Sendung nicht wenigstens beim Titel ihres Fun-Clips kreativ sein können?
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Samstag, 1. Mai 2010
Zweitverwertung

Meedia.de ist für den renommierten Medienjournalisten Stefan Niggemeier nichts weiter als ein "Abschreibedienst", dem er überdies einst vorwarf, fremde Fehler mit eigenen zu kombinieren. Neuester Beleg für Peinliches aus Hamburg: Meike Winnemuth wechselt als Pauschalistin zum SZ Magazin - vor Ablauf ihrer Probezeit bei Cosmopolitan. Anlass für den Mediendienst von einer "hochkaratägigen Personalie" zu schwärmen und Winnemuth als "renommierte Journalistin und herausragende Kolumnistin" zu beschreiben, die überdies als "sehr experimentierfreudig" gilt. Als Beleg für letztgenannte Eigenschaft führt Meedia Winnemuths Blog daskleineblaue.de an, für den sie seit dem 11. November 2009 ein Jahr lang dasselbe Kleid trägt und darüber schreibt. Dumm nur, dass Sheena Matheiken diese Idee schon wesentlich früher hatte und auf theuniformproject.com darüber bloggte. Auch Winnemuths Text "Projekt Neustart" aus dem SZ Magazin 42/09 ist nicht sonderlich originell. Denn er weckt Erinnerungen an "... und raus bin ich" von Marlene Sørensen, in dem sich die entlassene Redakteurin ebenfalls mit dem Neuanfang einer Journalistin beschäftigte. Sørensens Artikel erschien allerdings bereits im August in der ZEIT.
Nur eine Frage: Hat Winnemuths langjähriger Partner Peter Praschl, der auch als Autor fürs SZ Magazin tätig ist, da seine Finger im Spiel?
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