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Samstag, 15. September 2012

So. Geht's. Nicht.

Nur eine Frage, 20 Minuten Online: Schon mal überlegt, warum das Magazin Closer die Nacktfotos von Kate Middleton auf seiner Website verpixelt hat?

Donnerstag, 13. September 2012

Kleiner geht's nicht

Dass das Apple iPhone 5 mit einer Nano-Sim-Karte zum Kunden kommt, konnte man spätestens gestern unter anderem hier lesen. Daher nur eine Frage, Blick am Abend: Sind jetzt schon Antworten auf längst beantwortete Fragen exklusiv?

Dienstag, 11. September 2012

Einer hat gelogen

Nur eine Frage, Hanspeter Bürgin, zu Ihrem Artikel über die jüngsten Journalistenskandale in der Schweiz: Hat Walter Hagenbüchle von der NZZ nun das Geld in die Redaktionskasse eingespeist (wie Sie vergangene Woche schrieben) oder erstattet?

Sonntag, 9. September 2012

Was macht eigentlich... Rainer Stadler?

Auf tagesanzeiger.ch hat Chantal Hebeisen diese Woche die jüngsten Schweizer Medienskandale zusammengefasst: "Die drei Aargauer Lokalzeitungen General-Anzeiger, Rundschau Nord und Rundschau Süd machten Politkandidaten schriftlich ein Angebot für ein Porträt auf Sonderseiten zur Grossratswahl. Als Gegenleistung sollen Inserate in der Höhe von 550 Franken geschaltet werden oder der Betrag in bar an den Verlag überwiesen werden. Zwei Urner Journalisten haben sowohl für die beiden ansässigen Lokalzeitungen Neue Urner Zeitung und das Urner Wochenblatt über Samih Sawiris' Milliardenprojekt in Andermatt als auch für Sawiris' PR-Publikation Andermatt Swiss Alps News verschiedene Texte geschrieben. An einer Veranstaltung der Tourismusmarketing-Firma Smarket AG wurden Tourismusvertreter mit attraktiven Top-Journalisten zusammengebracht. Die Tourismusfirmen bezahlten für die Teilnahme am Anlass 3000 Franken. Um ihnen zu garantieren, dass die versprochenen Top-Journalisten auch auftauchen, lockte der Geschäftsinhaber Fiorenzo Fässler die Medienschaffenden mit einer Entschädigung von 500 Franken. Diese legte er in einem Couvert den Presseunterlagen bei. Der Verlag des Walliser Boten bietet seine hauseigenen Redaktoren und Autoren als Werbe- und PR-Profis an." Heute machte Francesco Benini in der NZZ am Sonntag publik, dass Christoph Blocher nicht nur Millionen in den Kauf der Basler Zeitung gesteckt, sondern auch deren Pensionskasse mit 15 Millionen Franken gerettet hat. Es gibt bekanntlich in der Schweiz nur einen hauptamtlichen Medienjournalisten: Rainer Stadler von der NZZ, der all diese Geschehnisse nicht aufgedeckt hat. Am Freitag schrieb er eine Geschichte über die Einschnitte beim Tages-Anzeiger ab. Edith Hollenstein hatte sie auf persönlich.com schon am Donnertag veröffentlicht. Nur eine Frage, Herr Stadler: Meinen Sie, jemand wird für Ihren kalten Kaffee hinter der Paywall zahlen?

Those were the days

Nur eine Frage, NZZ am Sonntag: Wie alt ist dieses Foto von Viktor Giacobbo, das in der heutigen Ausgabe zu sehen war?

Dienstag, 4. September 2012

Zwei Quellen sind nicht besser als keine

Es gibt die alte Journalistenregel, dass man etwas aus zwei Quellen haben sollte, um vergleichsweise sicher sein zu können, dass es stimmt. Kürzlich schrieben The Sun und Daily Mail, Bruce Willis wolle Apple verklagen, weil man via iTunes gekaufte Songs nicht vererben kann. Emma Heming-Willis, Frau des Schauspielers, dementierte die Berichte recht schnell auf Twitter. Statt sich zu korrigieren zogen Medien wie focus.de nach, indem sie Willis' Nicht-Klage zum Anlass nahmen, auf ein vermeintliches Problem hinzuweisen, das sich leicht aus der Welt schaffen lässt, indem man seine Apple-ID samt Passwort ins Testament schreibt. Focus Online verzichtete übrigens auch noch darauf, die Quellen der Story, ohnehin alles andere als seriöse Zeitungen, zu nennen und nannte stattdessen pressetext.com. Nur eine Frage: Wie oft soll ich noch schreiben, dass dies keine Nachrichtenagentur, sondern ein Werbefenster ist?

Kein Untergang

Nur eine Frage, Bild.de: Dass Tom Hanks als Chuck Noland in "Cast Away - Verschollen" am Ende gerettet wird, hätte die ganze Vergleichsgeschichte kaputtgemacht, oder?

Dienstag, 21. August 2012

Bob Woodward ist Maximilian Popp

Auch ich habe immer wieder Zweifel, dass der Spiegel immer mit allen Personen spricht, deren Zitate in Artikeln quellenlos zu finden sind. Zu Ihrer Fehde mit dem Spiegel nur eine Frage, Michael Maier: Wenn Sie in Ihrem zweiten Artikel den Abschreiber der Zitate von Dani Rodrik nicht nennen möchten, um den Plagiator nicht zu diskreditieren, warum kann man im ersten Bericht so leicht herausfinden, dass es sich um Maximilian Popp handelt?

Die Fantastilliarden von IBM

Nur eine Frage, heise.de: Schon gesehen, dass auf der Website des Columbia Journalism Review die vermeintliche Rekordbewertung von IBM längst korrigiert wurde?

Sonntag, 19. August 2012

Heisser Scheiss

Abgesehen davon, dass man diese beiden Teilnehmerinnen des Zürcher Limmatschwimmens nicht derartig blossstellen muss, nur eine Frage, SonntagsZeitung: Ist die Hitzewelle nun Mittwoch oder Freitag vorbei?

Dienstag, 7. August 2012

Agentur für Arme

Noch mal zum Mitschreiben: Pressetext verbreitet vermeintlich redaktionelle Inhalte und reichert diese mit Stimmen vermeintlicher Experten an, um Werbung für diese oder deren Unternehmen zu machen. Daher nur eine Frage, Tages-Anzeiger.ch: Was hat Eddy Willems, Security Evangelist bei G Data, zu diesem Theme Gehaltvolles gesagt?

Der Marktplatz ist woanders

Nur eine Frage, Chip: Sollte man als Computermagazin nicht mitbekommen haben, dass der Android Market seit längerem Google Play (Store) heisst?

Mittwoch, 25. Juli 2012

Schlecht gebrüllt, Newsnet

Ich habe schon einige Male erwähnt, dass ich Geschichten nicht lese, die mit dem Attribut exklusiv versehen sind. Heute bin ich mal wieder schwach geworden und habe eine Story von Roger Zedi über Mac OS X 10.8 (Mountain Lion) gelesen. Apples Betriebssystem ist ab heute verfügbar und Zedi wollte es "exklusiv getestet" haben. Nun muss man wissen, dass man sich ohne grössere Probleme seit Monaten die Entwicklerversion besorgen konnte und deswegen zahlreiche Tests im Netz zu finden sind. Und Lion war nicht mehr auf einem USB-Stick, sondern nur noch als Download verfügbar - Zedi behauptet das Gegenteil. Nur eine Frage: Erwarten Sie, dass in der Bilderstrecke, die "des Berglöwen beste Tricks" zeigen soll, irgendetwas zu finden ist, das man nicht schon überall gelesen hat?

Montag, 23. Juli 2012

Eigene Recherche vermisst

Vergangene Woche kam der Beobachter mit einer Titelgeschichte namens "Vermisst" heraus. Diese fand ich schon langweilig, aber immerhin wurden zwei Fälle ausführlich geschildert. Einer der Männer hat seine Erlebnisse allerdings schon vor längerer Zeit in der Sendung "Temps présent" erzählt. Und genau diese Geschichte lese ich dann heute noch einmal in der NZZ unter dem Titel "Wenn Menschen verschwinden". Daher nur eine Frage, NZZ: Wenn Sie schon ein paar Tage später als der Beobachter mit diesem Thema um die Ecke kommen - hätten Sie nicht noch irgendetwas Eigenes schreiben können?

Dienstag, 10. Juli 2012

Mario Götze war nicht lange geil

Heute Morgen veröffentlichte der Blick eine mokant geschriebene Geschichte über Mario Götze, den Jungstar von Borussia Dortmund. Inhalt: Der Fussballer konnte seine Freude über eine Dame auf Ibiza nur schlecht verbergen. Man muss ihn nicht derartig blossstellen. Aber nur eine Frage: Warum wurde der Artikel still und heimlich aus dem Netz genommen?

Billiger gehts nicht

Abgesehen davon, ob Nivea (Beiersdorf) oder die Migros mehr für diese Geschichte gezahlt hat, nur eine Frage an Roman Seiler vom Sonntagsblick: Was unterscheidet diesen Text von einer Anzeige?

Dienstag, 19. Juni 2012

Wo ist die Werbung?

Nur eine Frage, Schweizer Illustrierte, wie viel Geld gab es für diesen Kasten, in dem das Esplanade Hotel Resort & Spa (Minusio) angepriesen wird, wo Roman Kilchsperger Viola Tami heiratete?

Dienstag, 12. Juni 2012

Knapp daneben ist auch vorbei

Thomas Ungricht, nur eine Frage: Sollte nicht, wenn die vermeintlich eigene Geschichte zwei Seiten weiter noch mal als SDA-Meldung im Blick am Abend auftaucht, Zürich wenigstens wieder auf Platz 5 der teuersten Städte für Ausländer liegen?

Hasen spät zum Abschuss freigegeben

Jan Graber hat mit seinem Bericht über "die heissen Hostessen der E3" gestern Lesern von 20 Minuten Online mal wieder gezeigt, wie billig sich Digitalstories und Männerphantasien verknüpfen lassen - Bilderstrecke inklusive, versteht sich. Aber nicht nur deswegen wirkt der heutige Artikel "Chip.de: Playmates für Quoten" auf derstandard.at leicht antiquiert. Denn das deutsche IT-Portal setzte bereits vor geraumer Zeit Playmates wie Daniela Wolf und Doreen Seidel in der Serie "Toys for Boys" ein. Dass das deutsche Playmate des Jahres 2010, Anna Maria Kagerer, nun zum Einsatz kommt, ist also nichts wirklich Neues. Also nur eine Frage: Hat sich Chip Online schon für die kostenlose Werbung bedankt?

Geschmähte Buhfrau

Angesichts der Tatsache, dass dieses Buch über Josef Ackermann von Manfred Pohl geschrieben wurde, der für die Deutsche Bank arbeitete, nur eine Frage, Claudia Aebersold Szalay: Sollten sich Journalisten für solche Werbeaktionen hergeben?

Montag, 28. Mai 2012

Auf die Grösse kommt es an

Nur eine Frage, Blick: Noch kurz herauszufinden, dass nicht die Exxxotica, sondern die Adult Entertainment Expo (AEE) die grösste Erotikmesse der USA ist - das wäre zu viel verlangt gewesen, oder?

Mittwoch, 16. Mai 2012

Was sagt der Bö dazu?

Mein alter Kollege Thomas Benkö (Bö), Blattmacher beim Blick am Abend, ist in diesem Blog mehrmals negativ aufgefallen. Doch als ich heute die Geschichte von Christian Lüscher auf tagesanzeiger.ch las, dachte ich daran, dass Benkö die gleiche Story über Michael Rueetschli und die Coop-Kinder schon vor einigen Wochen gebracht hat. Daher nur eine Frage, Herr Lüscher: Wollen Sie sich so bei der NZZ bewerben?

Dienstag, 15. Mai 2012

Keine Schleichwerbung mehr verpassen

Die als News getarnte Reklame für den Swisscom-Wettbewerb ist schon überflüssig. Aber trotzdem nur eine Frage, Manuel Bühlmann: Ist heute Morgen so wenig passiert, dass diese Eigenwerbung als Top-Geschichte im Ressort Digital dienen musste?

Donnerstag, 10. Mai 2012

Eilmeldung: Steve Jobs ist tot

Am 16. März kam Apple TV in der Schweiz auf den Markt. Heute las ich einen Bericht in der NZZ. In diesem wurde nur die Medienmitteilung paraphrasiert. Einen Vergleich mit anderen Boxen oder Diensten gab es nicht, ein echter Test sieht ohnehin anders aus. Daher nur eine Frage, NZZ: Könnte man nicht nächste Woche auf der Digital-Seite mal die Medienmitteilung zum iPhone 4S zusammenfassen?

Sonntag, 6. Mai 2012

Etikettenschwindel

Weil eine Selbstverständlichkeit als Fairness verkauft wird, Blick am Abend, nur eine Frage: Ist es auch nur fair, diese Gegendarstellung unter der Kolumne des unsäglichen Helmut-Maria Glogger zu platzieren, der das Ganze verbockt hat?

Ich sehe schwarz

Nur eine Frage, Lisa Feldmann: Hätte man angesichts der Hautfarbe dieser Annabelle-Covermodels nicht statt der Bräunungstitelzeile eine andere nehmen können?

Dienstag, 1. Mai 2012

Schnelle Nummer

Die Kollegen von bildblog.de haben sich unlängst bereits zur Qualität von TargetMap.com als Quelle ausgelassen. Damals ging es um Busen- und Penisgrössen im internationalen Vergleich und die mangelhafte Berichterstattung von bild.de über diese Statistiken. Kurz zusammengefasst. Auf TargetMap.com kann jeder Karten erstellen, die Datenbasis ist daher oftmals nicht besonders zuverlässig. Und nun habe ich bei blick.ch nicht nur die Bild-Geschichte noch einmal gelesen, sonder auch folgende Karte erspäht:

Ein kurzer Blick zeigt, dass mitunter Bevölkerungszahlen mancher Länder von 1990 stammen, während andere von 2010 sind. Das gilt auch für die geschätzten Zahlen der Prostituierten im jeweiligen Land. Die Erhebung weist noch viel mehr Mängel auf. Beispielsweise ist Russland als Land angeben, die Zahl der Dirnen wurde aber nur für Moskau geschätzt. Ohnehin sind in der Quellenliste kaum seriöse zu finden. Abschliessend nur eine Frage zum "Atlas der käuflichen Liebe", blick.ch: Wenn man im Text schon demonstrativ die vom Bildblog publik gemachten Bild.de-Fehler wiederholt, warum hängt man sich nicht wenigstens bei der eigenen Prostituierten-Geschichte rein?

Donnerstag, 26. April 2012

Schnauze!

Nur eine Frage auf Basis meiner Fotomontage, Helmut-Maria Glogger: Sie wissen schon, dass Monika Fasnacht gestern im Blatt war und heute die Titelseite ziert, oder?

Mittwoch, 25. April 2012

Daumen runter

Gerade habe ich mal wieder auf Medienwoche.ch vorbeigeschaut. Der Pressespiegel weckte mein Interesse. Was damit für eine Klickschinderei betrieben wird: Ich habe mich für "Die Fronten im Streit ums digitale Kopieren" interessiert und dementsprechend auf den Teaser geklickt. Dann bin ich auf einer Übersichtsseite namens Pressespiegel (auf mediaforum.ch) gelandet, wo ich erneut die Überschrift eines Teasers angeklickt habe. Dieser führte mich auf eine weitere Übersichtsseite, von der aus ich dann zum eigentlichen Artikel gelangte. Ich hätte mir den letzten Schritte sparen können, indem ich gleich weiter unten auf einen Link geklickt hätte. Aber gut. Aber schlecht: Der "Beitrag von Georg Pichler auf computerworld.ch", wie er angeteasert wird, entpuppt sich als das Werk eines Mitarbeiters von Pressetext - kenntlich gemacht durch die Abkürzung PTE in der Autorenzeile. Aber welcher Nicht-Medienschaffende kennt diese schon?

Noch mal zum Mitschreiben: Pressetext verbreitet vermeintlich redaktionelle Inhalte und reichert diese mit Stimmen vermeintlicher Experten an, um Werbung für diese oder deren Unternehmen zu machen. In diesem Fall geht es um eine Software von US-Forschern und IBM, die manipulierte Rezensionen im Netz aufspüren soll. Im Text heisst es dazu: "Philipp Pfaller, Geschäftsführer der Internet-Agentur LimeSoda, hält eine solche Entwicklung für positiv und erklärt im Interview die Wichtigkeit von öffentlichem Kundenfeedback." Pfaller steuert unter anderem bei, dass Bewertungen "extrem kaufentscheidend" sein sollen. Zahlen oder ähnliche Fakten, welche diese Binsenweisheit belegen könnten, hat er nicht im Gepäck. Unter dem vergleichsweise kurzen Text, den computerworld.ch auf zwei Seiten aufgeteilt hat, um einen Klick zu schinden, steht dann www.pressetext.ch, aber wie gesagt (besser: geschrieben): Das sagt wohl kaum jemandem etwas. Daher nur eine Frage, Medienwoche.ch: Wird das Verlinkte vorher gelesen?

Montag, 23. April 2012

Er will doch nur spielen

Nur eine Frage, Blick am Abend: Freut ihr euch auch schon so auf den Blockbuster Halo im Kino?